Wollishofen ist ein Quartier der Stadt Zürich. Die ehemals selbstständige Gemeinde Wollishofen wurde 1893 eingemeindet und bildet heute zusammen mit Enge und Leimbach den Kreis 2.
Wollishofen wurde gegen den Willen seiner Stimmbürger 1893 zusammen mit zehn weiteren Gemeinden in die Stadt Zürich eingemeindet; der damals noch zur Gemeinde gehörende Weiler Oberleimbach wurde dabei an die Nachbargemeinde Adliswil abgetreten, zu dem er bis heute gehört.
Der 1875 eröffnete Bahnhof Zürich Wollishofen ist einer von dreizehn SBB-Bahnhöfen auf dem Gebiet der Stadt Zürich. Unmittelbar östlich der Bahnstation liegt die Werft der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft (ZSG), die zugleich Sitz des Unternehmens ist.
Einen Anschluss an das Tramnetz erhielt Wollishofen im Oktober 1900 mit der Eröffnung der Strecke Stockgasse (Enge)–Morgental (Wollishofen) durch die Städtische Strassenbahn Zürich. Im Juli 1928 wurde die Strecke durch den Abschnitt Morgental–Albisstrasse (heute Wollishofen) verlängert und das bei der Endhaltestelle liegende Depot Wollishofen in Betrieb genommen.
Das Seewasserwerk Moos, das erste von heute zwei städtischen Seewasserwerken, wurde 1914 im Wollishofer Moos, an der Grenze zu Adliswil, eröffnet.
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