Wolfsburg-Heßlingen
- Wappen
- Wappen_Wolfsburg.PNG
- Einwohner
- 582
- Gliederung
- Stadtteil ohne Untergliederung
- Zugehörigkeit (Ortsrat)
- Stadtmitte
- Ortsbürgermeister:
- Detlef Conradt (SPD)
- Postleitzahlen
- 38440, 38446
- Telefonvorwahl
- 05361
Heßlingen ist ein historischer Stadtteil unweit der Wolfsburger Stadtmitte. Im östlichen Teil befindet sich heute das Gewerbegebiet Ost.
Heßlingen hat zurzeit 582 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2004).
Geschichte
Das Dorf wurde bereits 871 erstmals urkundlich als
Hesslinghe erwähnt, in dem es eine Pfarrei gab, die zum
Bistum Halberstadt gehörte. Später profitierte das Dorf wirtschaftlich vom Bau der
Wolfsburg um 1300 und dem dazugehörigen
Rittergut. Am 24. Juni
1372 kam es während des
Lüneburger Erbfolgekriegs zu einer Feldschlacht bei Heßlingen, die unentschieden ausging. 1906 wurde bei Erdarbeiten im Dorf ein Massengrab von 72 Gefallenen entdeckt. Zuletzt hatte das Bauerndorf zwischen dem Hasselbach und dem Schillerbach nahezu 100 Hofstellen. Im Zuge der Gründung der
Stadt des KdF-Wagens wurde die damalige
Gemeinde Heßlingen zum
1. Juli 1938 aufgelöst und gemeinsam mit der kleinen Gemeinde
Rothehof-
Rothenfelde sowie weiteren Gebietsteilen umliegender Gemeinden zu dieser Stadt vereinigt. Im Jahre
1945 wurde die Stadt dann in
Wolfsburg umbenannt. In den 1950er Jahren wichen viele Höfe den großzügigen Straßenbaumaßnahmen. Teile der alten Bausubstanz sind erhalten geblieben und wurden seit den
1980er Jahren denkmalgerecht saniert.
Politik
Politisch vertreten wird Heßlingen durch den
Ortsrat Stadtmitte, der zusammen für die Stadtteile
Hellwinkel, Heßlingen,
Rothenfelde,
Schillerteich,
Stadtmitte und
Steimker Berg zuständig ist.
Ortsbürgermeister ist Detlef Conradt (
SPD)
Sehenswürdigkeiten
Kunst im Stadtbild
Kirchen
Annen_Kirche_Hesslingen.jpg
- St.-Annen-Kirche (1250) - evangelisch-lutherisch
Eine der ältesten Wolfsburger Kirchen im romanischen Baustil und eins der ältesten Gebäude der Stadt. Die wuchtigen Außenwände aus Bruchsteinmauerkwerk lassen auf eine frühere Wehrkirche schließen. Eine der beiden Glocken wurde um 1250 gegossen und ist damit die älteste in Niedersachsen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gotteshaus 1302 in einer Urkunde derer von Bartensleben, die das Patronat über die Kirche inne hatten. Darin wird von einem Hildebrandus, Pfarrer de heslinghe, berichtet. Im 30-jährigen Krieg erlitt die Kirche starke Beschädigungen und wurde 1661 unter Leitung eines Oebisfelder Zimmermanns wiederhergestellt. Zu weiteren Renovierungen kam es in den Jahren 1868 und 1961.
Weblinks
Wolfsburger Stadtteil | Wolfsburger_Sehensw%C3%BCrdigkeit