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Wolfgang Stegmüller (* 3. Juni 1923 in Natters, Tirol; † 1. Juni 1991 in München) war ein deutsch-österreichischer Philosoph.

Leben


Stegmüller studierte an der Universität Innsbruck, wo er sich 1949 auch habilitierte. Seit 1958 wirkte er als Ordinarius für Philosophie an der Universität München.

Er trug maßgeblich zur Verbreitung der analytischen Philosophie und Wissenschaftstheorie im deutschsprachigen Raum bei und lieferte bedeutende Beiträge zum wissenschaftstheoretischen Strukturalismus.

Stegmüller war Mitglied der International Academy of Science, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie vergibt seit 1994 den nach ihm benannten Wolfgang-Stegmüller-Preis (*) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Wolfgang Stegmüller ist einer der wichtigsten Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Zu seinen Schülern zählen u.a. Eike von Savigny und Georg Meggle.

Werk (Auswahl)


  • Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie, Bd I-IV, Kröner, 7. Auflage (1989), ISBN 3-520-30807-X
  • Unvollständigkeit und Unentscheidbarkeit, 1973
  • Das Wahrheitsproblem und die Idee der Semantik, 1968
  • Metaphysik-Skepsis-Wissenschaft,1969
  • Erklärung-Begründung-Kausalität, Bd I-II, 1983
  • Theorie und Erfahrung, 1974
  • Theorienstrukturen und Theoriendynamik, 1985
  • The Structuralists View of Theories, 1979
  • Die Entwicklung des neuen Strukturalismus seit 1973, 1986

Weblinks


International Academy of Science

Mann | Philosoph (20. Jh.) | Wissenschaftstheoretiker | Geboren 1923 | Gestorben 1991

Wolfgang Stegmüller

 

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