Wolfgang R. Langenbucher (* 24. April 1938 in Pforzheim in Baden-Württemberg, Deutschland), einer der führenden Kommunikationswissenschafter im deutschen Sprachraum, ist gegenwärtig Vorstand des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.
Danach war er Assistent von Otto B. Roegele am Institut für Zeitungswissenschaft der Universität München. Aus dieser Zeit stammen die gemeinsamen Veröffentlichungen mit Peter Glotz.
Seine Habilitationsschrift "Kommunikation als Beruf" (1973) kann man als theoretische Grundlegung seiner Bemühungen zur Reform der Journalistenausbildung sehen, die im Münchner Modellversuch eines berufsbezogenen Studienganges (seit 1979 Diplom-Studiengang Journalistik) ihren institutionellen Niederschlag fanden. Von 1975 bis 1983 war Langenbucher als Professor am inzwischen umbenannten Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft) der Universität München tätig.
In den 70er Jahren hat er sich immer wieder über die Grenzen des Faches hinaus engagiert, so als Mitverfasser des kommunikationspolitisch folgenreichen Memorandums des Deutschen Presserates zur Journalistenausbildung, als Mitglied der Kommission für den Ausbau des technischen Kommunikationssystems (KtK) und des Projektteams Lokaljournalisten (Konzeption eines Weiterbildungsmodells), als Leiter der Wissenschaftlichen Kommission Lesen, als Berater beim Feldversuch Bildschirmtext Düsseldorf / Neuss und schließlich als Beauftragter des Landes Berlin für ein Projektdesign Kabelkommunikation Berlin. Mit diesen Aktivitäten sorgte er dafür, dass die zukunftsorientierte Telekommunikationspolitik zu einem Gegenstand seiner Disziplin wurde.
Im Mai 1982 erhielt er einen Ruf der österreichischen Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Hertha Firnberg, auf das Ordinariat für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, den er im April 1984 annahm.
Eine Auswahlliste von über 160 selbständige Schriften, Buchveröffentlichungen und Aufsätze auf Basis der von Walter Hömberg herausgegebenen „Auswahlbibliographie 1964-88" Walter Hömberg. Auswahlbibliographie 1964-88. In: Publizistik, 33/1988, Heft 1, S. 127-136. ist Teil des Internetangebots des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.
1988-1998
Walter Hömberg erstellte anlässlich des 60. Geburtstages von Wolfgang R. Langenbucher eine weitere AuswahlbibliographieWalter Hömberg. Auswahlbibliographie Wolfgang R. Langenbucher (1988-1998). Ein Schriftenverzeichnis zum 60. Geburtstag. In: Publizistik, 43/1998, Heft 2, S. 195-199.. Neben den hier angeführten selbständigen Schriften und Buchveröffentlichungen dieser Jahre enthält der Beitrag weitere Editionen, Beiträge in Sammelpublikationen (22), Aufsätze in Zeitschriften und Zeitungen (29) und Rezensionen (16).
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