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Wolfgang Methling (* 9. September 1947 in Kavelstorf) ist ein deutscher Politiker (Linkspartei.PDS).

Er ist seit 1998 Umweltminister und seit 2002 Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2003 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender der PDS.

Leben und Beruf


Nach dem Abitur mit Facharbeiterbrief Rinderzucht 1966 absolvierte Methling ein Studium der Tiermedizin an der Universität Leipzig, welches er 1971 als Diplom-Veterinär beendete. Anschließend leistete er von 1972 bis 1974 den Wehrdienst bei der NVA ab. 1978 erfolgte seine Promotion (Dissertation A) zum Dr. med. vet. an der Universität Leipzig mit der Arbeit „Ein Beitrag zur Untersuchung des Einflusses des sichtbaren Lichtes auf die Reaktionsfähigkeit des Infektionsabwehrsystems des Kalbes unter besonderer Berücksichtigung der Transformation der Lymphozyten des peripheren Blutes“. 1982 bestand er die Prüfung zum Fachtierarzt für Tierhygiene. 1984 habilitierte er sich in Leipzig zum Dr. sc. (Dissertation B) mit der Arbeit „Das Vorkommen von ausgewählten Bakteriengruppen und -spezies in Schweinezuchtställen und ihre Nutzbarkeit als Indikatorkeime“. 1985 nahm er den Ruf der Universität Rostock als Dozent für Tierhygiene an. 1992 wurde er hier zum Professor für Tiergesundheitslehre berufen.

Wolfgang Methling ist seit 1972 verheiratet und hat zwei Kinder.

Partei


Von 1991 bis 1995 war Methling stellvertretender Vorsitzender des PDS-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Seit Juni 2003 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender der PDS bzw. Die Linkspartei.PDS. Er ist Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Umwelt, Energie und Verkehr.

Abgeordneter


Von 1994 bis 1995 war Methling Vorsitzender der PDS-Fraktion in der Bürgerschaft der Stadt Rostock.

1990 kandidierte Methling für die PDS in Rostock für den Bundestag, wobei er aber seiner SPD-Konkurrentin Christine Lucyga unterlag. Außerdem kandidierte er für den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. 1994 und 1998 scheiterte er erneut als Direktkandidat für den Bundestag an seiner SPD-Konkurrentin Christine Lucyga. Für Kritik sorgte der Ausspruch Methlings, als er Präsident George W. Bush (* 1946) als Verbrecher bezeichnete, der „gemeinsam mit Saddam Hussein vor ein internationales Gericht gehöre“. siehe Wams-Artikel

Öffentliche Ämter


Nach der Landtagswahl 1998 kam es in Mecklenburg-Vorpommern zu ersten Bildung einer rot-roten Koalition auf Landesebene. Methling wurde daher am 3. November 1998 als Umweltminister in die von Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) geführte Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern berufen. Nach der Landtagswahl 2002 wurde er am 6. November 2002 zusätzlich zum Stellvertreter des Ministerpräsidenten ernannt.

Siehe auch


Weblinks


Mann | Deutscher | Linkspartei-Mitglied | Politiker (Deutschland) | Geboren 1947

 

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