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Dr. Wolfgang Harich (* 3. Dezember 1923 in Königsberg (heute Kaliningrad), † 21. März 1995 in Berlin) war ein Philosoph und Journalist in der DDR.

Leben


  • Deserteur im Zweiten Weltkrieg
  • 1945 Eintritt in die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands)
  • 1949 Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1953 Herausgeber der Deutschen Zeitschrift für Philosophie
  • 29. November 1956 Verhaftung
  • 1957 Verurteilung zu 10 Jahren Zuchthaus wegen "Bildung einer konspirativen, staatsfeindlichen Gruppe"
  • 1964 Entlassung aus der Haft, danach Arbeit als Lektor
  • 1979 Versetzung in den Ruhestand (aus gesundheitlichen Gründen)
  • 1979-1981 Reisen in die BRD, die Schweiz, Spanien und Österreich. In der Bundesrepublik Deutschland engagiert er sich in der Umweltschutz- und Friedensbewegung.
  • 1990 Rehabilitierung durch das Oberste Gericht der DDR
  • 1992 Harich wird Mitglied des ZK der KPD / Initiative (Zentrales KoordinationsKomitee der KPD / Initiative). Zusammen mit dem Publizisten Stephan Steins erarbeit Harich ein Konzept zur Rekonstitution der gesamtdeutschen KPD

Schriften


  • 1993, Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit - Zur nationalkommunistischen Opposition 1956 in der DDR, Dietz Verlag Berlin
  • Kommunismus ohne Wachstum, 1974

Weblinks


Mann | Deutscher | Philosoph (20. Jh.) | Hochschullehrer | Journalist | Herausgeber | Geboren 1923 | Gestorben 1995

Wolfgang Harich

 

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