Wolle-bundestag.jpgWolfgang Gerhardt (* 31. Dezember 1943 in Ulrichstein-Helpershain) ist ein deutscher Politiker (FDP).
Er war von 1987 bis 1991 Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und von 1998 bis 2006 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. Seit 2006 ist der Vorstandsvorsitzender der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung.
Im Bundestagswahlkampf 2005 war er Kandidat der FDP für das Amt des Bundesaußenministers.
Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Nach der Bundestagswahl 1998 wurde er am 5. Oktober 1998 als Nachfolger von Hermann Otto Solms zum Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion gewählt. Dieses Amt gab er am 1. Mai 2006 an den Parteivorsitzenden Guido Westerwelle ab.
Wolfgang Gerhardt ist über die Landesliste Hessen in den Deutschen Bundestag eingezogen.
Nachdem die CDU-FDP-Koalition bei der Landtagswahl 1991 ihre Mehrheit eingebüßt hatte, schied er am 5. April 1991 aus der Regierung aus.
„Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger dem Staat Einschränkungen ihrer Rechte.“ (am 29.03.2006 im Bundestag)
Mann | Deutscher | Bundestagsabgeordneter | Bundesvorsitzender der FDP | Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion | Geboren 1943
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