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Wolfgang Becker (* 15. Mai 1910 in Berlin; † 30. Januar 2005 in München) war ein deutscher Filmregisseur.

Leben


Wolfgang Becker begann 1931 als Cutter, ab 1950 drehte er Kurzfilme und ab 1955 Spielfilme.

Zu seinen Arbeiten gehören:

  • Der Etappenhase (1956)
  • Peter Voß, der Millionendieb (1958)
  • Alle lieben Peter (1959)

In den 1960er Jahren arbeitet er verstärkt für das Fernsehen. Bis Ende der 80er Jahre dreht er Serienkrimis, so Der Kommissar, Derrick, Tatort und Der Alte, sowie die Mehrteiler Babeck und Der Tod läuf hinterher.

Becker war einer der begabtesten Krimimacher, seine Handschrift erkannte man bei allen seinen Filmen. Er wurde von Produzenten geholt, um sichere Quoten bei neuen Serien zu erzielen, er war das Zugpferd für verschiedene Serien- siehe oben. Er brachte Stars zum Weinen und Producer zur Verzweiflung, aber er gab keinen Millimeter seiner Vorstellungen auf. Wie kein anderer füllte er Minute um Minute seiner Filme mit Suspense, versteckte seinen Berliner Witz bis in kleinste Details. Inzwischen sind seine Filme Kult - auch 'Die Vorstadtkrokodile' und 'Es begann bei Tiffany', gehören dazu, um nur einige zu nennen. Kein Film-Atelier in Deutschland, das keine Anekdoten über ihn wüsste: der bayrische Oberbeleuchter Eddy Saller machte diesen Satz zu einem geflügelten Wort "Gengas wecka Herr Becker", weil Becker oft im Licht stand.

Weblinks


Filmregisseur | Drehbuchautor | Cutter | Mann | Deutscher | Geboren 1910 | Gestorben 2005

 

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