Ein Wohncontainer ist ein wärmeisolierter Container, der dafür vorgesehen und ausgestattet ist, dass Menschen über eine Dauer von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren in ihm leben, wohnen und arbeiten können.
Zum Einsatz kommen Wohncontainer überwiegend dann, wenn ortsfeste Gebäude zu teuer wären, bzw. nicht rechtzeitig oder gar nicht zur Verfügung stehen oder der Wohncontainer aufgrund seiner Modularität und Mobilität gegenüber festen Gebäuden Vorteile hat.
Anwendung finden sie vor allem auf Großbaustellen, als Übergangsbauten bei Gebäudeerweiterungen sowie als Flüchtlingsunterkunft oder in Militärlagern.
Die übliche Ausrüstung für einen deutschen Standard-Wohncontainer besteht in folgenden Merkmalen verglichen mit einem Transportcontainer:
Bestimmte Wohncontaineranlagen die langfristig an einem Ort verbleiben sollen, können mit verhältnismäßig einfachen Mitteln so angepasst werden, dass sich die Lebensdauer deutlich verlängert, die Transportfähigkeit dabei allerdings leiden kann. Hierzu gehören:
Wohncontainer werden auch gerne zur Errichtung von entlegenen Außenposten von Forschungseinrichtungen benutzt. Sie werden dafür so aus- bzw. umgerüstet, dass die dauerhafte Benutzung des Containers teilweise über Jahrzehnte hinweg gewährleistet ist. deutsche Beispiele: Polarforschungsstationen des Alfred-Wegener-Instituts: Filchner-Station, Neumayer-Station.
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