Als Wohlbefinden bezeichnet man einen Zustand subjektiv empfundener Gesundheit und Freiheit beim Menschen.
Verschiedene äußere und innere Faktoren beeinflussen das Wohlbefinden. Äußere Faktoren sind physikalische Umgebungsbedingungen (Temperatur, Licht, Lärm und andere) und das soziale Umfeld (zum Beispiel das Vorhandensein und Verhalten von Bezugspersonen). Zu den inneren Faktoren zählen Ernährungs- und Flüssigkeitshaushalt, Antrieb, geistige und körperliche Frische und Krankheitssymptome, wie zum Beispiel Schmerzen.
Ein weiterer wichtiger Faktor für Wohlbefinden ist die Freiheit: Der subjektiv empfundene Spielraum, die physikalischen und sozialen Umgebungsbedingungen zu verändern, beziehungsweise eine gegenwärtige Umgebung zu verlassen und eine andere Umgebung aufzusuchen.
Eng verbunden mit dem Begriff des Wohlbefindens ist der Begriff der Zufriedenheit. Wohlbefinden geht über Zufriedenheit hinaus, indem letztere sich auch unter ungünstigen und unabänderlichen Bedingungen einstellen kann (der Mensch findet sich ab). Wohlbefinden impliziert die Freiheit, sich nicht abfinden zu müssen.
Unterscheiden lassen sich aktuelles und habituelles Wohlbefinden. Aktuelles Wohlbefinden bezeichnet das momentane Erleben einer Person, wie positive Gefühle, während das habituelle Wohlbefinden das für eine Person typische Wohlbefinden darstellt. Weitere Unterteilungsmöglichkeiten sind:
Das Gegenteil ist das Unwohlsein.
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