| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_Wittstock.png | Karte_Wittstock_Dosse_in_Brandenburg.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Brandenburg | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 59 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 417,19 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 16.525 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 16909 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 03394 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | OPR | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 468 | bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | 24 Orts- bzw. Gemeindeteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Rheinsberger Straße 18a 16909 Wittstock (Dosse) | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.wittstock.de | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Lutz Scheidemann (FDP) | ||
Wittstock/Dosse ist eine Kleinstadt in Nordwesten von Brandenburg. In der Nähe von Wittstock liegt ein Bombodrom genannter Truppenübungsplatz.
Wittstock ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.
Die Gemeinden Herzsprung und Königsberg erreichten 2004 einen Gerichtsbeschluss, dass ihre Zwangseingemeindung aus Formfehlern nichtig war, und konnten so vorläufig selbständig bleiben - innerhalb der Verwaltung des Amtes Wittstock/Dosse. Seit dem 1. Januar 2005 gehören sie als Ortsteile zur Gemeinde Heiligengrabe.
Erstmalig wurde 1325 ein Tuchmacher, 1328 ein Lehrer und 1333 ein Gewandschneider in der Stadt erwähnt. Im Jahr 1409 erschütterte ein Erdbeben Wittstock und 1495 zerstörte eine Feuersbrunst große Teile der Stadt. Die erste Stadtordnung wurde 1523 erlassen. Mit Busso II. starb 1548 der letzte Bischof von Havelberg auf der Wittstocker Burg. Die Herrschaft des Bistums Havelberg endete 1550 mit der Reformation in Wittstock.
Im Dreißigjährigen Krieg siegten 1636 in der Schlacht bei Wittstock am Scharfenberg die Schweden über die kaiserlichen Truppen und Sachsen. 1638 wurde Wittstock von der Pest heimgesucht. 1500 Menschen, das war die Hälfte der Bevölkerung, starben. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg besuchte 1658 die Stadt. 1681 wurde Wittstock Poststation auf der Postroute Berlin–Güstrow. Die Reisezeit nach Berlin betrug damals 24 Stunden (heute mit PKW etwa 1 Stunde ). Erneut zerstörte 1716 ein großer Stadtbrand zwei Drittel der Stadt. Um die Bevölkerungsverluste der letzten Jahrzehnte auszugleichen, wurden 1750 Kolonisten aus Württemberg und der Pfalz in und um Wittstock angesiedelt.
HISTORISCH.jpg Während des Krieges gegen Napoleon wurde die Stadt 1812 zur Festung erklärt. Die erste Wittstocker und somit älteste Zeitung der Prignitz erschien 1826. Im Jahr 1869 wurde das Wittstocker Gymnasium gegründet und 1885 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Im 1. Weltkrieg war Wittstock Standort eines Lazaretts. Bei Luftangriffen im 2. Weltkrieg wurden die Außenbezirke der Stadt getroffen. Die Rote Armee besetzte Wittstock 1945 und richtete in der Stadt bis Juni 1994 eine Garnison ein. Seit 1953 war Wittstock in der DDR eine Kreisstadt. Im Zuge der Gemeindereform verliert 1993 Wittstock diesen Status, der Kreis Wittstock geht im neuen Landkreis Ostprignitz-Ruppin auf.
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