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Als Wirtschaftswald werden Wälder bezeichnet, welche einen Wirtschaftsfaktor bezüglich der Holzproduktion darstellen. Früher wurden Nadel-Monokulturen als die besten Wirtschaftswälder angesehen, da Nadelgehölze schnell wachsen. Mittlerweile ist man aber wegen ihrer Anfälligkeit - zum Beispiel gegen Sturmschäden oder Insektenbefall - davon abgekommen. Als gute Wirtschaftswälder gelten demnach Mischwälder. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist ein Mischwald besser, da ihn deutlich mehr Tier- und Pflanzenarten als Habitat bevorzugen wie reine Nadelwälder.

Im Gegensatz zum Urwald oder Auwald wird der Wirtschaftswald gepflegt und Holz ausgeschlagen. Umgestürzte Bäume werden abtransportiert, regelmäßiges Verjüngung und Holzschlag führt zu ständiger Veränderung. Bäume werden vor ihrem natürlichen Tod gefällt. So gibt es in heutigen Wirtschaftswäldern nur wenige Flächen mit altem, zerfallendem und sterbendem Wald. Bestände von Rotwild oder im Wald lebender Tiere werden im Wirtschaftswald kontrolliert.

Siehe auch


Externe Links


Wald | Waldbau

 

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