Unter Wirtschaftspolitik versteht man die Beeinflussung der Wirtschaft durch politische Maßnahmen, also durch den Staat bzw. durch die Legislative (gesetzgebende Gewalt).
Bestimmend für die Wirtschaftspolitik sind Zielkonflikte (Trade-offs), für die das Magische Viereck ein Beispiel ist.
Die Wissenschaft der Wirtschaftspolitik (Theorie der Wirtschaftspolitik als Teil der Volkswirtschaftslehre) beschäftigt sich mit den Organisationsprinzipien von Wirtschaftssystemen und den wirtschaftlichen Abläufen.
Grundsätzlich wird Wirtschaftspolitik eingeteilt in Ordnungspolitik und Prozesspolitik. Erstere zielt auf die Rahmenbedingungen ab, unter denen die Wirtschaftssubjekte ihre Entscheidungen fällen, letztere ist dadurch gekennzeichnet, dass der Staat aktiv in die Marktprozesse eingreift.
Zur Ordnungspolitik zählt insbesondere die Wettbewerbspolitik.
Zur Prozesspolitik gehören Arbeitsmarktpolitik, Finanzpolitik, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Handelspolitik, Konjunkturpolitik, Strukturpolitik
Siehe auch:
Economic policy | Majanduspoliitika | Talouspolitiikka | Politique économique | Ekonomska politika | Politica economica | Polityka gospodarcza | Politică economică | Hospodárska politika
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"Wirtschaftspolitik".
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