Die Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) wurde 1920 als "Wirtschaftspartei des deutschen Mittelstandes" gegründet und führte seit 1925 obigen Namen.
Sie beschränkte sich programmatisch auf die Vertretung der Interessen von Handwerk, Gewerbe und Hausbesitz. Zwischen 1924 und 1930 konnte sie bei Reichstags- und Landtagswahlen beträchtliche Erfolge verzeichnen (1928 reichsweit 4,5% - 23 Sitze), vor allem auf Kosten von DDP und DVP. 1930 war sie im Kabinett Brüning I durch Justizminister Johann Viktor Bredt vertreten. Am 25. November 1930 lehnte der Reichsausschuß der Partei das Konsolidierungsprogramm von Reichskanzler Heinrich Brüning ab und kündigte damit praktisch die Regierungsbeteiligung auf.
Als reine Interessenpartei behinderte die Wirtschaftspartei die Kompromissfähigkeit in den Parlamenten. Ihre Wähler wanderten ab 1930 größtenteils zur NSDAP ab, so dass sie bereits Ende 1932 in der Bedeutungslosigkeit verschwunden war. Im April 1933 löste sie sich auf, um einem Verbot zuvorzukommen.
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"Wirtschaftspartei".
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