Wipkingen ist ein Quartier der Stadt Zürich. Die ehemals selbständige Gemeinde Wipkingen wurde 1893 eingemeindet und bildet heute zusammen mit Höngg den Kreis 10.
Die Einteilung der ursprünglichen fünf Stadtkreise wurde 1913 revidiert und es wurden durch die Dreiteilung des Stadtkreises III und die Zweiteilung des Stadtkreises V, neu acht Stadtkreise (1 bis 8) gebildet. Dadurch wurde der Kreis IV umnummeriert und Wipkingen lag neu im Stadtkreis 6.
Mit der zweiten Eingemeindung von 1934 kamen acht weitere Gemeinden zur Stadt hinzu, welche in den neuen Stadtkreisen 9 bis 11 zusammengefasst wurden, während die alten Stadtkreise bis auf zwei Ausnahmen unverändert gelassen wurden: die neue Gemeinde Witikon wurde dem bereits bestehenden Kreis 7 zugeordnet, als einzige der alten Gemeinden musste Wipkingen den Kreis wechseln und wurde zusammen mit Höngg dem neuen Stadtkreis 10 zugeordnet.
Das eigentlich Zentrum von Wipkingen erstreckt sich vom Wipkingerplatz am rechten Limmatufer (Letten) über die Röschibachstrasse hinauf zur Nordbrücke, wo sich der Bahnhof Wipkingen befindet. Der Bau der neuen Hardbrücke und der Ausbau selbiger zur provisorischen Westtangente (1982) reissen das Quartier seitdem in zwei Hälften.
Die Haupterschliessung des Quartiers verrichten die Trolleybuslinien 33, 46 und 72, welche über die wichtigsten Strassenachsen (Rosengartenstrasse/Hardbrücke und Nordstrasse/Rotbuchstrasse) verkehren.
Das Quartier besitzt einen SBB-Bahnhof, an einer der ältesten Bahnlinien der Schweiz, der 1855 von der NOB eröffneten Bahnstrecke Zürich–Oerlikon (mit Fortsetzung nach Winterthur). Der Bahnhof wird heute von den Zügen der S2, S8 und S14 der S-Bahn Zürich bedient. Bis 1989 verfügte Wipkingen mit dem Bahnhof Letten an der Grenze zu Unterstrass über einen zweiten Bahnhof, an der damaligen Bahnlinie Zürich–Stadelhofen–Rapperswil. Mit der Eröffnung des Hirschengrabentunnels wurde die Bahnlinie aufgehoben und der Bahnhof ersatzlos gestrichen, das Gebiet ist bis heute unterdurchschnittlich schlecht erschlossen.
Aufgrund der Hanglage Wipkingens verlaufen viele der Strassen dem Hang entlang in Ost-West-Richtung. Einen Bruch dieses Systems stellt die sogenannte Westtangente dar, welche das Quartier (wie auch Unterstrass, Hard und Wiedikon) seit ihrem Ausbau 1982 massiv belastet. Die Westtangente verbindet die konzeptlos in die Stadt hineingebauten Autobahnäste A1L, A1H/A3 und A3W miteinander und lässt den Namen Rosengartenstrasse, wie sie in Wipkingen heisst, geradezu polemisch erscheinen.
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