| Daten | |
|---|---|
| Lage: | Im Ilm-Kreis (Thüringen) |
| Länge: | 39,6 km |
| Quelle: | Bei Oberpörlitz (560 m ü. Normalnull) |
| Mündung: | Bei Eischleben in die Gera (245 m ü. NN) |
| Wichtige Nebenflüsse: | keine |
| Größere Orte am Fluss: | Marlishausen, Elxleben, Kirchheim |
Wo sich Streich- und Altwipfergrund vereinigen entstand der Streichteich, der ein einzigartiges Feuchtbiotop darstellt. Er liegt auf 424 Metern Höhe und ist Heimat zahlreicher Wassertiere. Unterhalb des Streichteiches überfließt die Wipfra noch die Streitwiese bevor sie in die 1988 fertig gestellte Talsperre Heyda einmündet. Die Talsperre Heyda ist die größte Wasserfläche im Ilm-Kreis, ihre Oberfläche umfasst etwa 95 Hektar, die Höhe des Wasserspiegles beträgt bei Vollstau 417 Meter über NN. In der Talsperre vereinigen sich noch Schotterbach und Heydaer Bach mit der Wipfra. Die Höhe der Staumauer beträgt etwa 18 Meter. Die Talsperre dient vor allem der Brauchwasserversorgung der Umgebung.
Nördlich der Talsperre bildet die Wipfra eine erste Ebene. Hier überquert sie auch die Grenze zwischen der Stadt Ilmenau und der nach ihr benannten Gemeinde Wipfratal. In der Ebene liegen die Orte Heyda, Schmerfeld, Wipfra, Neuroda, Kettmannshausen und Reinsfeld, die mit Ausnahme Heydas alle zur Gemeinde Wipfratal gehören. Die Ebene liegt etwa 400 Meter über NN und wird landwirtschaftlich genutzt. Hier schlängelt sich die Wipfra in nordöstlicher Richtung weiter, sie durchfließt die Orte Wipfra und Neuroda bevor die Hänge zu beiden Ufern wieder steiler werden und sich erneut ein Tal bildet. Hier durchschneidet der Fluss einen Ausläufer der Reinsberge. Sie wird im Westen durch den 544 Meter hohen Gottlobsberg und im Osten durch den 502 Meter hohen Willinger Berg flankiert. Hinter dem Wipfradurchbruch kreuzt sie erneut die A 71 sowie die ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt. Anschließend biegt die Wipfra in einem weiten Bogen um 270° von östlicher auf nördliche Richtung und durchquert dabei die Orte Behringen, Oberwillingen und Niederwillingen, wo die Bahnstrecke Arnstadt-Saalfeld in das Tal kommt, das sich hier wieder öffnet.
Nun schlängelt sich die Wipfra durch eine etwa 250 km² große Ebene, die von ihr gebildet wurde und in einer Höhe von 300 bis 400 Metern über NN liegt. Die nächsten Dörfer reihen sich in kurzen Abständen an der Wipfra auf. Als erstes kommt Roda, es folgen Görbitzhausen, Hausen und Marlishausen. Alle Orte zählen zur Gemeinde Wipfratal. Marlishausen hat zwar nur etwa 1.200 Einwohner, ist aber damit der größte Ort im Wipfratal. Hier verlässt die Bahnstrecke wieder den Lauf der Wipfra um nach Westen Richtung Arnstadt abzubiegen. Letzter Ort der Gemeinde Wipfratal am Lauf des Flusses ist Ettischleben. Danach folgen Alkersleben und schließlich Elxleben, wo die Wipfra ihre Fließrichtung von Nord auf West ändert. Nächster Ort an der Wipfra ist Kirchheim, das wie Alkersleben und Elxleben zur Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg zählt und dessen Sitz es ist. Das letzte Dorf an der Wipfra ist Eischleben, westlich des Ortes mündet die Wipfra in die Gera (Fluss)
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Wipfra (Fluss)".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world