article

Die Winterverbrennung ist eine Tradition, die vor allem in Süddeutschland weit verbreitet war, jedoch zunehmend am Aussterben ist. Ihr wesentlichster Teil ist das Verbrennen eines "Schneemanns" aus Stroh.
Meist wird vorher in einem Schauspiel dem Winter der Prozess gemacht, bevor er mit einem Bollerwagen zum Richtplatz gefahren und dort verbrannt wird. Die Besucher einer Winterverbrennung erhalten in der Regel, sog. "Sommertagsstöcke" oder "RiRaRo-Stöcke" die mit bunten Kreppbändern verziert sind und an deren Ende eine Laugenbrezel befestigt ist. Diese Stöcke können ebenfalls ins Feuer geworfen werden. Mancherorts ist die Winterverbrennung auch mit einem Umzug verbunden, der oft von einer Bläserkapelle angeführt wird.

Der Sinn der Winterverbrennung liegt auf der Hand, sie soll den Winter endgültig vertreiben und zu einem schönen, langen Sommer führen, auf den eine gute und erfolgreiche Erntezeit folgt.

Feste und Brauchtum | Frühlingsfest | Volksfest | Kultur

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Winterverbrennung".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld