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Winrich von Kniprode (* um 1310 in Monheim; † 1382 bei Marienburg, heute Malbork) war der 22. Hochmeister des Deutschen Ordens. Er bekleidete dieses Amt in der Zeit von 1352 bis 1382.

Leben


In den Jahren 13381341 übte Winrich von Kniprode die Funktion des Komturs von Danzig aus, sowie im Jahr 1342 die des Komturs von Balga. Während der Zeit des Hochmeisters Ludolf König führte er von 1342 bis 1346 im Amte des Oberstmarschalls das Ordensheer.

Sein Vorgänger, Heinrich Dusemer, verlieh ihm im Jahr 1346 die Würde eines Großkomturs. Nach dessen Abdankung wurde er im Jahre 1352 zum Hochmeister gewählt. Er blieb in dieser Funktion bis 1382 und war damit der am längsten regierende Hochmeister.

Seine Regierungszeit gilt als der Höhepunkt der Geschichte des Ordensstaates. Die Verwaltung wurde modernisiert und die Wirtschaft nachhaltig gefördert. Im lang andauernden Krieg gegen Litauen errang der von ihm geführte Orden einen Sieg über ein litauisches Heer bei Rudau (nördlich von Königsberg).

Während seiner Zeit gewann starker weltlicher Geist im Orden die Oberhand. Im Jahre 1366 empfing Kniprode als erster Hochmeister auf der Marienburg den polnischen König Kasimir III.

Er setzte den Bau des Mittelschlosses fort und errichtete die Stadtmauern um Marienburg.

Kniprode wurde nach seinem Tod 1382 in der Annenkapelle in der Marienburg beigesetzt.

Weblinks


Geboren 1310 | Gestorben 1382 | Mann

Winrich von Kniprode

 

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