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Windows Media Player ist eine Abspielsoftware von Microsoft für digitale Medien, sprich Audio- und Videodateien. Dieser Medienplayer ist für Microsoft Windows, Mac OS und Pocket PC verfügbar.

Neben der Abspielfunktion besteht die Möglichkeit des Brennens von selbsterstellten Audio-CDs sowie das allgemeine Kopieren von ungeschützten CDs (siehe auch Digital Rights Management). Weiterhin sind eine Verwaltungsfunktion der Medienarchive, eine Synchronisationsfunktion für tragbare Geräte wie z. B. MP3-Player oder PDAs, ein Internetradio-Empfänger sowie eine Schnittstelle zum legalen Kauf von Musik und Videos bei verschiedenen Anbietern wie z. B. T-Online Vision.

Zum Kopieren von Musik auf den Computer verwendet der Windows Media Player zum einen Microsofts hauseigenes Format WMA in verschiedenen Qualitätsstufen (konstante Bitrate 48-192 kBit/s, variable Bitrate und WMA Lossless), seit der Version 10 ist es auch möglich in das plattformunabhängige MP3-Format zu kopieren, jedoch nur in vier Qualitätsstufen (128, 192, 256, 320 kBit/s) und ohne Unterstützung variabler Bitraten.

Beim Kopieren von CDs ist es möglich, die Tag-Informationen der Titel automatisch mittels einer Internetdatenbank zu ergänzen. Titel- und Interpretinformationen stehen so ohne Eingabe durch den Benutzer zur Verfügung.

Durch das Herunterladen weiterer Codecs ist es möglich vorher nicht unterstützte Formate wie DivX abzuspielen, ferner gibt es die Möglichkeit durch den Kauf eines DVD-Codecs die Abspielmöglichkeit für DVDs nachzurüsten.

Seit Version 9 ist die Funktion „Miniplayer-Modus“ integriert, dabei minimiert sich der Player vollständig in die Windows-Taskleiste, und die Bedienelemente stehen darüber zur Verfügung. Außerdem ist seit der Version 7 eine Brennfunktion für Musik-CDs integriert. Diese CDs können auf einem normalen CD-Player abgespielt werden. Dem Player ist es außerdem möglich zur Musik so genannte Visualisierungen anzuzeigen – Dies ist eine grafische Anzeige, die sich mit dem Audiosignal ändert.

Der Media Player wird mit Microsoft Windows ausgeliefert, aufgrund dessen die Wettbewerbsschützer der Europäischen Union diese Ausnutzung des Quasi-Monopols missbilligten. Als Reaktion auf die Forderung nach Entkoppelung des Media Player vom Betriebssystem hat Microsoft die Windows XP Edition N ohne Windows Media Player angekündigt *.

Versionsgeschichte


Alternativen


Für Audio und Video:

Für Video: Der quelloffene VLC media player spielt sehr viele Video- und Audioformate ab. Er ist für Linux, Windows, BeOS und Mac OS X gratis erhältlich: Homepage Die Codecs für die einzelnen Video- und Audioformate sind bereits integriert und müssen nicht extra heruntergeladen werden. Ähnliches gilt für den MPlayer.

Für den Kauf von legaler Musik:

Zoom Player benutzt genauso wie Windows Media Player DirectShow-Codecs (auch Filter genannt); das bedeutet, die entsprechenden Codecs für ein Medienformat müssen unter Windows installiert/registriert sein. Dazu gibt es einen guten Artikel: So funktionieren DirectShow-Filter.

Unter Windows benutzen fast alle Videoabspielprogramme die erwähnten DirectShow-Codecs. Das bedeutet, wenn sich eine Videodatei nicht abspielen lässt, fehlt meistens der aktuelle Codec. Falls es sich um ein Video mit der Endung avi oder ogm handelt, kann man mit dem Programm GSpot herausfinden, welche Audio/Video-Codecs benötigt werden.

Weblinks


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This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Windows Media Player".

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