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William Booth (* 10. April 1829 in Nottingham; † 20. August 1912 in London) war der Gründer und erste General der Heilsarmee.

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Booth wurde am 10. April 1829 in Nottingham (Mittelengland) in ärmlichsten Verhältnissen als Sohn eines Bauunternehmers geboren. Er besuchte die Versammlungen der Methodisten und trat mit 15 Jahren bewusst zum Christentum über. 1852 besuchte er das Predigerseminar und wurde 1854 als methodistischer Pfarrer ordiniert. 1861 machte er sich als Evangelist selbstständig.

Er siedelte nach London über und hielt in Whitechapel am 2. Juli 1865, dem eigentlichen Gründungstag der späteren Heilsarmee, die erste Versammlung. Booth wurde seit 1855 in seiner Arbeit durch seine Frau Catherine Booth tatkräftig unterstützt. Booth setzte sich sehr für die untersten sozialen Schichten ein. Er trank bewusst keinen Alkohol um Alkoholikern besser beistehen zu können, was die Heilsarmee später übernahm. 1890 veröffentlicht er die sozialpolitische Kampfschrift In Darkest England And The Way Out (Im dunkelsten England und der Weg heraus). Im ersten Monat werden 100.000 Exemplare verkauft.

Wiliam Booth wurde zum Ehrenbürger von London und zum Ehrendoktor der Universität Oxford ernannt.

Sein ältester Sohn Bramwell wurde sein Nachfolger als General der Heilsarmee, später wurde seine Tochter Evangeline, als erste Generalin, in dieses Amt gewählt. Booth starb am 20. August 1912 in London.

Literatur


Richard Collier: Der General Gottes: William Booth, 4. Auflage 1997, ISBN 3-501-00110-X

Weblinks


Christentumsgeschichte (Neuzeit) | Heilsarmee | Brite | Mann | Geboren 1829 | Gestorben 1912

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