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Willi Lemke (* 19. August 1946 in Pönitz (Kreis Ostholstein), Schleswig-Holstein) ist seit 1999 Senator für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Fußballvereins Werder Bremen.

Nach seinem Abitur in Hamburg studierte er an der Universität Hamburg Erziehungswissenschaften und Sport. Anschließend arbeitete er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1971 wechselte er zur Universität Bremen und war dort ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

1981 wurde er Manager des Fußballvereins SV Werder Bremen, wo er zusammen mit Otto Rehhagel die Goldenen 80er und 90er des Vereins maßgeblich prägte. Seine öffentlich geführte Privatfehde gegen Uli Hoeneß, in denen der "Klassenkampf" der unscheinbaren Bremer gegen den Überklub FC Bayern München ausgefochten wurde, wurde zum Kult.

In seine Ära fielen ein Europacup-Triumph, zwei Meisterschaften und drei Pokalsiege.

1999 suchte er sich eine neue Herausforderung und wurde von Henning Scherf zum Senator für Bildung und Wissenschaft für das Land Bremen berufen. Nach der Ankündigung von Henning Scherf im September 2005 als Regierungschef von Bremen zurückzutreten, trat Lemke in einer Mitgliederbefragung der SPD-Basis zum neuen Bürgermeister an. Die Basis entschied sich mit 1924 Stimmen für Jens Böhrnsen als neuen Bürgermeister, Lemke bekam 721 Stimmen der 5700 SPD-Mitglieder in Bremen.

Seine Tätigkeit für Werder Bremen gab er nie vollständig auf, er blieb Mitglied im Verein und ist nach dem Tod von Dr. Franz Böhmert seit dem 7. Februar 2005 auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Werder Bremen GmbH & Co KG aA (Profifußball).

Willi Lemke ist verheiratet und hat 4 Kinder.

Weblinks


Mann | Deutscher | Senator (Bremen) | SPD-Mitglied | Fußball-Funktionär | Geboren 1946

 

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