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Der ehemalige Wilhelmplatz ist heute Teil der Wilhelmstraße und im übrigen mit DDR-Nachkriegesbauten des Typs WBS 70 überbaut.

Geschichte


Ursprünglich standen hier die marmornen Denkmäler preußischer Feldherren aus der Zeit Friedrichs des Großen, geschaffen u.a. von den Bildhauern Antoine Tassaert und Johann Gottfried Schadow, im 19. Jahrhundert in Bronze neu geschaffen von dem Bildhauer August Kiß (Guß im Königlichen Gewerbe-Institut). Es handelte sich um die Generale bzw. Generalfeldmarschälle: Die beiden letzteren haben jüngst den Weg aus dem Lapidarium an ihren alten Standort zurückgefunden und stehen aufgefrischt an der Ecke Wilhelmstraße / Mohrenstraße (westlicher U-Bahn-Eingang). Zieten ist also noch einmal "aus dem Busch" gekommen...

historische Bebauung


  • Reichsschatzamt (Nr. 1-2)
  • Hotel Kaiserhof (Nr. 3-5)
  • Ritterschaftsdirektion (Nr. 6)
  • Ehemalige Botschaft der USA (bis 1931) (Nr. 7)
  • Marschallhaus (Nr. 8)
  • Propagandaministerium (Nr. 9)
  • U-Bahn Eingang

historische Anrainer


  • Am Wilhelmplatz 3-5 befand sich das ab 1873 erbaute Grandhotel Hotel Kaiserhof (hervorragende Animation), das im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Heute befindet sich auf dem Grundstück die Botschaft von Nordkorea.

heutige Bedeutung


Der (restliche, ehemalige) Wilhelmplatz ist Bestandteil der Geschichtsmeile Wilhelmstraße. Er dokumentiert punktuell und anschaulich die Auswirkungen der Verwerfungen deutscher Geschichte auf Stadtbild und Stadtplanung in Berlin-Mitte.

Weblinks


Platz in Berlin | Berliner Geschichte

 

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