Wilhelm Gotthelf Lohrmann (* 31. Januar 1796 in Dresden; † 20. Februar 1840 ebenda) war ein deutscher Geodät, Topograph, Astronom und Meteorologe.
Wilhelm Gotthelf Lohrmann wurde als Sohn des gleichnamigen Ratsziegelmeisters in Dresden, wo er auch die Garnisonsschule besuchte, geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte er dort ein Studium der Architektur an der Bauschule der Akademie der bildenden Künste.
Als Neunzehnjähriger wandte sich Lohrmann der Geodäsie zu und wurde zeitlebens Mitarbeiter der Königlich-Sächsischen Kameralvermessungsanstalt. Kurze Zeit später begann er auch mit der selbständigen wissenschaftlichen Tätigkeit als Amateurastronom, dabei kam er zu Erkenntnissen, die weltweite Bedeutung in der Astronomie erlangten.
Im Jahr 1827 wurde Lohrmann Oberinspektor des Mathematisch-Physikalischen Salons zu Dresden. In dieser Funktion setzte er sich maßgeblich für die 1828 erfolgte Eröffnung der Technischen Bildungsanstalt, dem Vorläufer der heutigen Technischen Universität Dresden, ein. Das Lohrmann-Observatorium dieser Universität ist nach ihm benannt.
Astronom der Neuzeit | Mann | Deutscher | Geboren 1796 | Gestorben 1840
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