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Wilhelm Friedrich Kühne (* 28. März 1837 in Hamburg; † 10. Juni 1900 in Heidelberg) war ein deutscher Physiologe.

1858 arbeitete er mit Emil DuBois-Reymond zusammen, 1860 in Wien mit Ernst Brücke und Carl Ludwig.

1871 wurde er als Nachfolger von Helmholtz Professor für Physiologie an der Universität Heidelberg, und 1878 führte er das neoklassische griechische Kunstwort Enzym in die Wissenschaftssprache ein, welches das bis dahin verbreitete Ferment verdrängen sollte Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage.

Werke

  • Myologische Untersuchungen. Leipzig: Veit, 1860
  • Über die peripherischen Endorgane der motorischen Nerven. Leipzig, 1862
  • Untersuchungen über das Protoplasma und die Contractilität. Leipzig: Engelmann, 1864

Quellen


Mann | Deutscher | Physiologe | Geboren 1837 | Gestorben 1900

Wilhelm Kühne | Кюне, Вилли

 

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