Zwijntje.JPGe gehören zu den Tieren, die Wildwechsel nutzen]] Wildwechsel nennt man die Wege, die Tiere benutzen, um etwa vom Tageseinstand, meist einem vor allem ruhigen und sonnigen Bereich, auf eine Äsungsfläche, wo sie Nahrung finden, zu kommen.
Wildtiere gehen bevorzugt den ihnen bekannten Weg, der im Laufe der Zeit auf dem Boden deutlich zu erkennen ist. Der erfahrene Förster und Jäger kann zwischen dem Rotwild- und Rehwildwechsel ebenso unterscheiden wie dem Pass, den Fuchs und Feldhase regelmäßig benutzen.
Rotwild (Hirsche) und Wildschweine benutzen so genannte Fernwechsel. Das sind immer dieselben Wege, die über viele Jahrzehnte benutzt werden, um weite Strecken zu überwinden.
Viele Pflanzen haben sich durch spezielle Einrichtungen an ihren Früchten oder Samen an die Ausbreitung durch Tiere (sogenannte Zoochorie angepasst. Die Diasporen bleiben als Klettfrucht am Fell der Tiere haften (sogenannte Epichorie) oder werden gefressen und meist keimfähig wieder ausgeschieden (sogenannte Endochorie). Bei der Herkulesstaude konnte man beispielsweise zeigen, dass auch diese Pflanze zoochor ausgebreitet wird, da sich Neubesiedlungen des Neophyts sich vor allem an den Wildwechseln von Wildschweinen bildeten.
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