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Wappen Karte
Coat of arms Wildflecken.gif
Wappen
Karte Wildflecken in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Geografische Lage:
Höhe: 663 m ü. NN
Fläche: 77,56 km²
Einwohner: 3.431 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97772
Vorwahl: 09745
Kfz-Kennzeichen: KG
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 163
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
97772 Wildflecken
Website: www.wildflecken.de
E-Mail-Adresse: info@wildflecken.de
Politik
Bürgermeister: Alfred Schrenk
(SPD / Freie Wähler)
Wildflecken ist ein Markt im nördlichen Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken). Der Ort liegt in der südlichen Rhön unmittelbar am Naturschutzgebiet Schwarze Berge, etwa 38 Kilometer nördlich der Kreisstadt Bad Kissingen. Die nördliche Gemeindegrenze bildet die Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen. In der Gemeinde leben 3.431 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2003).

Geschichte


Der Ort entstand 1524 als Gruppe von Waldsiedlungen am Zusammenfluss von Sinn und Wölbersbach. Im Jahr 1588 erhielten die Siedlungen den Namen Wildflecken.

1908 wurde der Ort an die Sinntalbahn angeschlossen, 1937 wird auf dem Gemeindegebiet ein Truppenübungsplatz errichtet, auf dem im Zweiten Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager eingerichtet wurde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Wildflecken zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete im ehemaligen Kriegsgefangenenlager ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP), von denen die Mehrzahl Polen aus der heutigen Ukraine waren. Das Lager wurde ab Oktober 1945 von der UNRRA (ab 1947 von der IRO) betreut. Das Lager, in dem über 17.000 Menschen lebten, wurde 1951 aufgelöst. Bis heute existiert in Wildflecken ein polnischer Friedhof, für verstorbene Lagerbewohner.

Das Gelände wurde danach von der US-Armee als Truppenübungsplatz verwendet. Elvis Presley hielt sich während seines Militärdienstes einige Wochen in Wildflecken auf.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns schlossen sich 1970 die Gemeinden Wildflecken und Neuwildflecken zusammen. 1978 wurde die Marktgemeinde Oberbach nach Wildflecken eingegliedert.

Politik


Marktgemeinderat mit 16 Sitzen: (Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Erster Bürgermeister ist Alfred Schrenk (SPD). Seine Stellvertreter sind Wolfgang Illek und Dr. Herwart Bachmann.

Wappen

Beschreibung: Über silbernem Schildfuß, darin zwei gekreuzte rote Streitkolben, in rot ein wachsender silberner Jäger mit goldenem Haar, in der Rechten ein goldenes Hifthorn, in der Linken ein silbernes Rodungsbeil mit goldenem Stil haltend.

Sehenswürdigkeiten


Die bedeutendsten Denkmäler der Gemeinde sind die katholische Wallfahrtskirche Maria Ehrenberg und die Pfarrkirche St. Josef in Wildflecken, Schatzkästchen des Barock gilt.

Weblinks


Ort in Bayern | Bad Kissingen | Ort in der Rhön

Wildflecken

 

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