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Wildbeutertum bezeichnet die ursprüngliche (altsteinzeitliche) menschliche Subsistenzwirtschaft mittels Jagd, Fischerei und Sammeltätigkeit. Durch Vertreibung, Verdrängung und Klimawandel können auch viehhaltende Gesellschaften dazu genötigt werden ("sekundäres Wildbeutertum"). Sie findet sich spurenweise noch im 21. Jahrhundert.

Die heutige Bezeichnung für Wildbeuterei ist Jäger und Sammler. Diese Tätigkeit wurde immer in der Nähe des Lagers ausgeübt. Wild, Fische und Vögel wurden von den Männern (Jäger) erlegt. Die Frauen (Sammler) sammelten Früchte, Wurzeln, Eier, Insekten und Wildsamen. In den verschieden Regionen (Tundra, Waldland, Steppe, Savanne, Wüste) war das Nahrungsangebot unterschiedlich, aber meist auch auf Sammeln ausgelegt.

Siehe auch Jäger und Sammler. Anthropologie | Ethnologie

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