''Der Artikel beschäftigt sich mit dem Gewässer Wildbach. Für weitere Bedeutungen, siehe Wildbach (Begriffsklärung).
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Ein
Wildbach ist ein steiler
Gebirgsbach, der manchmal stark anschwillt und große Mengen an
Gesteinsschutt,
Geschiebe, Erdreich,
Holz oder ganze
Baumstämme mit sich führt. Hauptcharakteristika von Wildbächen im
Alpenraum sind das starke
Gefälle und durch die
Schneeschmelze und heftige
Gewitter innerhalb kurzer Zeit stark variierende
Abflusswert. Wildbäche kommen seltener auch im hügeligen Flachland vor. Dort treten sie an steilen Hügelflanken auf. Sie überwinden typischerweise keine große Höhendifferenz, aber weisen dafür häufig ein größeres
Einzugsgebiet als Gebirgsbäche auf.
Wildbäche können grob in drei Abschnitte unterteilt werden. Im Sammeltrichter an den Berghängen sammelt sich das Wasser und erodiertes Erdreich und Steingeschiebe. Durch eine Abflussrinne fließt es anschließend in hoher Geschwindigkeit in den Schwemmfächer, wo sich das Geschiebe ablagert.
Gefahren
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Durch das von dem Wildbach transportierte Material können große Gefahren für Menschen, Tiere und Kulturland entstehen:
- Starke Erosion - Eintiefung des Bachbettes
- Nachfolgend eventuelle Rutschungen
- Gefährdung des Berg- und Schutzwaldes
- Bildung eines Tobels
- Auslösung einer Mure
- Verlegung eines engen Bereichs und Aufstauung - Gefährdung von Siedlungen beim Entleeren
- Übermäßige Ablagerung von Schutt, Geschiebe und Grobkies - teilweise auch weiter talwärts am Schutt- oder Schwemmkegel
- Dadurch mögliche Verlegung des Bachbetts
Gegen einige dieser Gefahren hilft eine
Wildbachverbauung. Verantwortlich ist meist eine Fach- oder
Forstabteilung des
Bezirks oder
Bundeslandes, in
Österreich die
Wildbach- und Lawinenverbauung. In der
Schweiz werden Wildbachkorrekturen und -verbauungen durch das
Bundesgesetz über den Wasserbau bestimmt und vom
Bundesamt für Wasser und Geologie koordiniert.
Gewässer