Wiehe ist eine Stadt im äußersten Osten des thüringischen Kyffhäuserkreises mit den Ortsteilen Langenroda, Garnbach und Hechendorf. Wiehe liegt im Tal der Unstrut am Nordhang der Schmücke, einem bewaldeten Bergrücken.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um das Jahr 786 im „Breviarium Lulli“. 933 wurde Wiehe unter König
Heinrich I. Reichsburg und kam 998 an das Kloster Memleben. In der Schenkungsurkunde wurde der Weinanbau im Wiehegau erstmals urkundlich belegt. 1233/37 entstand unter den Grafen von Kevernburg die Burg Rabenswald. Wiehe selbst war ebenfalls befestigt und besaß bereits seit 1320 wichtige magistratische Eigenrechte. Nach wechselnden Besitzern gelangte Wiehe 1461 an die Familie von Werthern. Nach einem Großbrand im Jahr 1659, der Stadt, Kirche und Schloss zerstörte, wurde Wiehe neu aufgebaut. Von 1976 bis zur Wiedervereinigung 1990 war Wiehe mit Roßleben, Langenroda und Donndorf Teil des Gemeindeverbandes Unstruttal. Bei der Gebietsreform in Thüringen blieb Wiehe selbstständig und wurde durch Eingemeindung vergrößert.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Personen
Bürgermeister
zur Zeit: Dagmar Dittmar
Söhne und Töchter der Stadt
Sehenswürdigkeiten
- St. Nikolai-Kirche
- ehemalige Schule (1794)
- Burg Rabenswald
- Schloss Wiehe mit Schlosspark
- Modellbahn-Wiehe (Weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau)
Weblinks
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