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FPÖ 2, Wir wählen Wieden 1
IV. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
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Kartewien4.png
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Name: Wieden
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Fläche: 1,80 km²
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Einwohner: 28.354 (Volkszählung 2001)
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Bevölkerungsdichte: 15752,2 Einwohner je km²
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Postleitzahl: 1040
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Adresse des
Bezirksamtes:
Favoritenstraße 18
1040 Wien

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Offizielle Website: www.wien.gv.at/wieden
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Politik
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Bezirksvorsteher: Susanne Reichard (ÖVP)
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Bezirksvertretung
(40 Bezirksräte)
ÖVP 13, SPÖ 12, Grüne 12

Die Wieden ist der 4. Wiener Gemeindebezirk.

Geschichte


Wieden wurde 1137 erstmals genannt, sie ist damit die älteste Vorstadt Wiens. Die Hauptstraße (Wiedner Hauptstraße) ist aber sicher noch älter. Unter Ferdinand II. wurde hier die kaiserliche Sommerresidenz fertiggestellt und in der Folge mehrfach vergrößert, bis Maria Theresia beschloss, sie nicht mehr zu verwenden und an die Jesuiten zu verkaufen.
Anfang des 18. Jahrhunderts begann die Entwicklung der Wieden zur Stadt. Es wurden unter anderem viele Adelspaläste errichtet.
Zwei kleine Vorstädte auf dem Gebiet des heutigen 4. Bezirks waren Hungelbrunn und der Schaumburgergrund, der erst 1813 entstanden ist.

Diese drei Orte wurden neben einer Reihe anderer am 6. März 1850 eingemeindet. Wegen der sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede wurde 1861 der 5. Bezirk Margareten davon abgetrennt. Zu dieser Zeit umfasste Margareten auch als einziger Bezirk Gebiete außerhalb des Linienwalls, diese wurden 1874 als 10. Bezirk Favoriten abgetrennt.

In der Gründerzeit wurden viele Wohnbauten errichtet, hier befand sich aber auch schon seit etwa 1700 das so genannte Freihaus, damals das größte Mietshaus Wiens. Es wurde nach und nach bis 1970 abgetragen. In den Jahren der Besatzung (1945 bis 1955) war Wieden Teil des sowjetischen Sektors von Wien.

Politik


Bezirksvorstehung


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Bezirksvorsteher/innen seit 1945
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Herbert Prix (unbekannt) 4/1945-5/1945
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Gottfried Albrecht (SPÖ) 5/1945-1946
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Franz Stöger (ÖVP) 1946-1952
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Franz Ramel (ÖVP)1952-1969
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Herbert Walkersdorfer (ÖVP)1969-1973
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Herta Haider (ÖVP) 1973-1987
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Karl Lengheimer (ÖVP) 1987-1997
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Susanne Emmerling (ÖVP)1997-2001
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Susanne Reichard (ÖVP)2001-

Wappen


Das Wappen des Bezirkes Wieden setzt sich aus den Wappen dreier ehemaliger Wiener Vorstädte zusammen, die ganz oder teilweise auf dem heutigen Bezirksgebiet lagen. Der linke, obere Wappenteil steht für den Bezirksteil Wieden und zeigt einen Weidenbaum. Dieses Wappen entstand auf Grund einer Fehlinterpretation des Namens Wieden, der sich nicht vom Weidenbaum, sondern vom Begriff "Widum" (Pfarrhof/Pfarrgut) ableitet. Der rechte, oberer Wappenteil steht für den Bezirksteil Schaumburgergrund. Er zeigt den Stephansturm, umgeben von der starhembergischen Grafenkrone. Diese steht für die Verteidigung Wiens 1683 durch Ernst Rüdiger von Starhemberg, der auf der Wieden das Freihaus besaß. Der untere Wappenteil zeigt schließlich das Wappen der Vorstadt Hungelbrunn, von der ein kleiner Teil im heutigen 4. Bezirk liegt. Es zeigt einen Ziehbrunnen, über dem der Heilige Leopold, Landespatron von Niederösterreich, schwebt. Daneben stehen der heilige Petrus und der heilige Florian, dem die benachbarte Florianikirche in Matzleinsdorf geweiht ist.

Geographie


Der 4. Bezirk liegt südlich der Inneren Stadt und wird im Süden vom Gürtel begrenzt. Er grenzt im Norden an der Wienzeile und wird von der Wiedner Hauptstraße durchquert. Westlich von Wieden liegt Margareten und östlich der 3. Gemeindebezirk Landstraße.

Bildung


Hier befinden sich ein Schulzweig des Wiedner-Gymnasiums mit dem Ziel der Begabtenförderung (Sir-Karl-Popper-Schule), das bekannte Nobelgymnasium Theresianum und die Technische Universität Wien.

Persönlichkeiten


Sehenswürdigkeiten


Weblinks


Siehe auch


Wiener Gemeindebezirk | Wieden | Wieden | Виден (Беч) | Wieden

 

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