Ahausen ist der kleinste Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Weyhe. Das Dorf befindet sich zwischen Dreye und Riede (Kreis Verden) an der Haupteinfallstraße L331 links der Weser nach Bremen.
Der Anfangsbuchstabe A kommt aus dem mittelniederdeutschen Aha/Ahe und bedeutet Wasser/Strom. A-hausen heißt also "(bei den) Häusern am Wasser" - das Dorf lag vor der Weserbegradigung direkt am alten Weserbogen, und daher rührt auch der Name Alte Weser seines immer noch größten Sees.
Ahausen teilt sich auf in den Alten Dorfkern nördlich der Landstraße, der geprägt ist seinen entlang der Ahauser Straße gelegenen Bauerhöfen, die aber größtenteils gegen Ende des 20. Jahrhunderts den Betrieb aufgeben mussten. Südlich der Hauptstraße befindet sich die Siedlung Bei der Ziegelei.
Ahausen hat weder Geschäfte, Lokale noch öffentliche Einrichtungen, dafür jedoch jedes Jahr ein Erntedankfest auf einem der beiden verbliebenen Bauerhöfe und ein Osterfeuer irgendwo in der weiten Marsch hinterm Deich.
Dort, hinter dem Weserdeich in Richtung Dreye, befindet sich ein Jachthafen im Wieltsee, einem Baggersee mit Weserzugang. Am Ortsausgang nach Riede zweigt eine Straße zum Campingplatz Am Bollerholz ab. Er liegt sehr ruhig in einem Weserbogen. Des Weiteren verfügt Ahausen über mehrere Badeseen und einige "Mini-Strände" an der inzwischen wieder recht sauberen Weser.
Ein besonderer See ist die kleine Franzosenkuhle am Ortsausgang nach Riede. Dort sollen der Legende nach zwei Soldaten Napoleons eines Winters bei der Verfolgung eines Mädchens mit ihren schweren Pferden eingebrochen und ertrunken sein.
1974 wurde das Dorf aufgrund der Gebietsreform ein Teil der Gemeinde Weyhe.
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"Weyhe-Ahausen".
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