Der Westinghouse-Federantrieb (engl. quill drive) ist eine drehelastische Kraftübertragung zwischen den Fahrmotoren und dem Triebradsatz einer Lokomotive. Die Konstruktion ist nach der Firma Westinghouse benannt, die diesen Antrieb entwickelt hat. Er wird heute nicht mehr verwendet, weil er technisch überholt ist. Westinghouse-Federantrieb.jpg
Im Gegensatz zum Tatzlagerantrieb ist der Fahrmotor vollständig abgefedert. Dies schont einerseits den Fahrmotor, weil dieser den Schlägen von den Schienen nicht ausgesetzt ist und erlaubt anderseits auch höhere Geschwindigkeiten, weil der Radsatz die einzige unabgefederte Masse des Antriebes ist.
Die drehelastische Kopplung zwischen Fahrmotor und Radsatz verringert die Tendenz zum Schleudern während der Anfahrt. Dies ist besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Einphasen-Direktmotoren, weil dort ein mit doppelter Netzfrequenz pulsierender Drehmomentanteil den Schleudervorgang begünstigt.
Der Antrieb ist nur ausführbar, wenn die Triebräder genügend große Durchmesser haben, so dass die Federn darin Platz finden. Bei Überbeanspruchungen wie z.B. Schleudern können die Federn brechen.
Weiterentwicklungen des Westinghouse-Federantriebes:
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"Westinghouse-Federantrieb".
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