Westheim ist ein Dorf im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen, am östlichen Rande des Sauerlandes. Seit 1975 gehört es zur Stadt Marsberg.
Westheim liegt östlich von Marsberg im Tal der Diemel.
Die Entwicklung Westheims war geprägt durch Seuchen, Kriegseinwirkungen und Hungersnöten. Zu nennen sind hier Soester Fehde 1444-1449, Pest 1540/1541 und 1625/1626, Dreißigjähriger Krieg (1618-1648) und Siebenjähriger Krieg (1756-1763), in deren Folge große Not entstand. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) ging das „Unterhaus Westheim“ der Freiherren von Calenberg und mit ihm ein Teil des Dorfes in Flammen auf.
Nach einer Seuche 1813 zählte Westheim nur noch 496 Bürger. Durch den Bau der Straße Bredelar-Warburg (Fertigstellung 1831) und den Bau der Ruhrtal-Bahn Schwerte - Warburg (Fertigstellung 1872) bekam Westheim Anschluss an die modernen Verkehrsmittel. 1862 wurde die Westheimer Brauerei gegründet, noch heute ein wichtiger Betrieb im Ort.
Erwähnenswert ist noch, dass 1906 Wilhelm Holtey ein Wasserkraftwerk baut und ganz Westheim mit Gleichstrom versorgt.
Im ersten Weltkrieg (1914-1918) fielen 34 junge Männer. Und auch der Zweite Weltkrieg (1939-1945) fordert seine Opfer. Am 3. Oktober 1944 wird das Haus Klinke-Hartmann zerstört. Sechs Menschen werden getötet, über 100 Häuser werden stark beschädigt, auch das Dach der evangelischen Kirche wird zerstört.
Im Zuge der Kommunalen Neugliederung 1975 wurde Westheim der Stadt Marsberg angegliedert.
Westheim liegt in unmittelbarer Nähe der Auffahrt Marsberg/Diemelstadt der Autobahn A44. Zur Zeit wird an einer eigenen Autobahnauf/abfahrt gearbeitet. Die Fertigstellung erfolgt im Jahr 2006.
Ferner liegt Westheim an der Bahnlinie Warburg - Hagen.
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"Westheim (Westfalen)".
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