| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Westerwaldkreis.png | Lage des Westerwaldkreises in Deutschland.PNG |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Verwaltungssitz: | Montabaur |
| Fläche: | 988,73 km² |
| Einwohner: | 203.536 (31. Oktober 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 206 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 07 1 43 |
| Kfz-Kennzeichen: | WW |
| Kreisgliederung: | 192 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Peter-Altmeier-Platz 1 56410 Montabaur |
| Website: | www.westerwaldkreis.de |
| E-Mail-Adresse: | kreisverwaltung @westerwaldkreis.de |
| Politik | |
| Landrat: | Peter Paul Weinert (CDU) |
| Karte | |
| Rhineland p ww.png | |
Der Westerwaldkreis ist ein durch Fusion der Kreise Unterwesterwaldkreis und Oberwesterwaldkreis entstandener Landkreis im Norden von Rheinland-Pfalz. Er grenzt im Südwesten an die Landkreise Mayen-Koblenz sowie an die kreisfreie Stadt Koblenz, im Westen an den Landkreis Neuwied, im Nordwesten und Norden an den Landkreis Altenkirchen, im Nordosten an den nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein, im Osten an die hessischen Landkreise Lahn-Dill-Kreis und Limburg-Weilburg sowie im Süden an den Rhein-Lahn-Kreis.
In Silber ein grüner Schrägbalken; unten wachsend sieben silbern berandete, sechseckige schwarze Basaltsäulen von unterschiedlicher Höhe, oben eine zylindrische, altdeutsche blaue Kanne mit silbernen Riffeln und drei ovalen silbernen Medaillons (Wappen-Genehmigung 2. Februar 1976).
Bedeutung:
Die 7 Basaltsäulen stehen für die 7 Verbandsgemeinden, in denen Basalt und Quarz vorkommt und die Kanne mit den drei Medaillons steht für die 3 Verbandsgemeinden des sogenannten Kannenbäckerlands, wo das Töpferhandwerk und keramische Industrie beheimatet ist. Der Schrägbalken symbolisiert das Erholungsgebiet des Kreises mit Wäldern und Wiesen.
1884 wurde die Unterwesterwaldbahn von Limburg über Montabaur nach Altenkirchen eröffnet, von der in Siershahn eine Linie nach Engers am Rhein abzweigte, die wiederum in Grenzau einen Abzweig nach Höhr-Grenzhausen erhielt, der erst 1911 bis Hillscheid verlängert wurde. Die zweite Strecke von Limburg nach Altenkirchen über Hadamar - Westerburg wurde nur zwei Jahre später - 1886 - in Betrieb genommen.
Von Herborn im Lahn-Dillkreis führte ab 1906 eine Nebenbahn bis Rennerod und erreichte 1907 Westerburg. Von ihr ging gleichzeitig eine Stichbahn nach Bad Marienberg (damals Marienberg-Langenbach) ab, die 1911 in Erbach (heute Nistertal-Bad Marienberg) ebenfalls in die Oberwesterwaldbahn Altenkirchen - Westerburg - Limburg einmündete. Die östliche Nord-Süd-Strecke wurde 1910 mit der westlichen Parallelstrecke durch die Bahnlinie Westerburg - Montabaur verbunden.
Eine weitere Querverbindung war bereits 1901 durch die Schmalspurstrecke der Kleinbahn-AG Selters-Hachenburg geschaffen worden.
Die Stadt Höhr-Grenzhausen erhielt 1907 – nebst einer Verlängerung im Jahre 1910 – durch die Coblenzer Straßenbahn-Gesellschaft eine elektrische Überlandlinie nach Vallendar am Rhein; diese wurde 1941 durch einen Obus ersetzt.
Von dem Eisenbahnnetz, das ab 1911 – also ohne die 25 km Neubaustrecke – etwa 185 km umfasste, werden heute nur noch 66 km von Personenzügen befahren. Dieser Verkehr wurde Ende 2004 von der Vectus Verkehrsgesellschaft mbH übernommen.
Hier noch die Einstellungen des Personenverkehrs:
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Landkreis in Rheinland-Pfalz | Rheinland
Westerwaldkreis | Subdistrikto Westerwald | Westerwald (arrondissement) | Westerwaldkreis | Powiat Westerwald
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