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Die Wesertalsperre bei Eupen ist das größte (Trink-) Wasserreservoir Belgiens. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn. Mit dem Bau der Staumauer wurde 1936 begonnen, sie wurde 1950 eingeweiht. Der künstliche Stausee wird von drei Bächen gespeist: Der belgischen Weser (auch Weserbach genannt, französisch: Vesdre), dem Getzbach und der Hill. Die Stauanlage wurde hauptsächlich errichtet, um die Trinkwasserversorgung der Region, die Regulierung der Weser und genügende Mengen Brauchwasser für die Industrie in sicherzustellen.

Technische Daten


  • Oberfläche des Stausees: 126 ha bei Vollstau
  • Fassungsvermögen 25 Millionen m³
  • Größe des Einzugsgebiets: 10.595 ha
  • Höhe der Speerrmauer: 66 m inklusive Fundament
  • Meereshöhe der Krone: 362 m ü. NN
  • Länge der Krone: 410 m
  • Max. Höchstwasserstand: 361 m ü. NN

Die Staumauer wurde als Gewichtsstaumauer errichtet.

Wasserversorgung der Umgebung


Täglich stellt die Wesertalsperre 82.500m³ aufbereitetes Trinkwasser bereit, mit denen u. a. das Herver Land, die Vororte von Lüttich und die Stadt Spa versorgt werden. Das aufbereitete Trinkwasser wird in einer unterirdischen Zisterne vorgehalten. Die im Jahresverlauf unterschiedlichen Niederschlagsmengen machen es erforderlich, die Mindestmenge aufzustauen, welche für die Wasseraufbereitung benötigt wird. Bei Hochwasser könnten bis zu 230m³ Wasser pro Sekunde kontrolliert abgeleitet werden.

Tourismus


Touristenattraktionen in und um die Talsperre sind ein Restaurant mit Aussichtsterrasse, ein Aussichtstrum, ein Spielplatz sowie Wanderwege. Hinweistafeln auf einem Lehrpfad erläutern die Trinkwasseraufbereitung.

Weblinks


Staumauer | Stausee | See in Belgien | Wallonien

 

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