Wertschöpfung ist das originäre Ziel produktiver Tätigkeit. Diese transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Nutzen und damit - in einer Geldwirtschaft - in Güter höheren Geldwertes. Der geschaffene Mehrwert wird zu Einkommen.
Wertschöpfung als Kennzahl misst den Ertrag wirtschaftlicher Tätigkeit als Differenz zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit und der zur Leistungserstellung verbrauchten Vorleistung.
Die verwendeten Begriffe sind wie folgt zu verstehen:
Wertschöpfung ist gleichzeitig die Summe aller Einkommen, die aus einer wirtschaftlichen Aktivität entstehen. Sie bemisst damit den Verteilungsspielraum für die Anspruchsberechtigten.
Die Bruttowertschöpfung (brutto = einschließlich der Abschreibungen) kann gemäß der Entstehungsrechnung (siehe dort) erfolgen.
In diesen Brutto-Größen (brutto = vor Abzug der Steuern) sind enthalten:
Die Summe der Bruttowertschöpfungen aller Wirtschaftseinheiten eines Wirtschaftsraums (Volkswirtschaft) ist das Bruttoinlandsprodukt bzw. der Wohnbevölkerung eines Wirtschaftsraumes das Bruttonationaleinkommen oder (abzüglich der Abschreibungen und der Produktionssteuern zuzüglich der Subventionen) das Volkseinkommen.
In der Abbildung ist das Bruttonationaleinkommen gleich 100 % gesetzt und mit seinen Einkommensbestandteilen dargestellt. Die Nettowertschöpfung setzt sich aus allen Größen zusammen außer den Abschreibungen (oberste lila Reihe) und den Produktionssteuern abzüglich den Subventionen (zweitoberste Reihe). Addiert man zu der Nettowertschöpfung noch die Abschreibungen, dann erhält man die Bruttowertschöpfung. (In der Praxis wird zuerst die Bruttowertschöpfung ermittelt, und dann werden die Abschreibungen abgezogen, um die Nettowertschöpfung, das Volkseinkommen, zu erhalten.)
Die Wertschöpfung wird oftmals auch mit dem Cash-Flow Wert ausgedrückt. Der Cash-Flow Wert dividiert durch die Anzahl der Mitarbeiter eines Unternehmens ist die grundlegende Kennzahl zur Berechnung der Wertschöpfung des Unternehmens im Konzept der Wertschöpfungsabgabe.
sowie:
Betriebswirtschaftslehre | Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
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"Wertschöpfung".
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