Wertach ist die höchstgelegenste Marktgemeinde Deutschlands (885-1695m) im Bezirk Schwaben (Bayern) im Landkreis Oberallgäu. Sie ist ein staatlich anerkannter Luftkurtort.
Geografie
Wertach liegt in der Region Allgäu am Fuße des
Grünten an der
Wertach.
Es existiert nur die
Gemarkung Wertach.
Geschichte
Wertach wurde bereits im Jahre 955 erwähnt und bekam 1423 das Marktrecht verliehen. Der Markt Wertach im heutigen Bezirk Schwaben gehörte zum
Hochstift Augsburg. Seit dem
Reichsdeputationshauptschluss und der
Säkularisation von
1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der damaligen Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Wappen
Beschreibung: In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, der mit drei schwarzen Mühlrädern belegt ist.
Wappengeschichte: Wertach wird bereits im 15. Jahrhundert als Markt bezeichnet. Es sind allerdings keine Gerichts- oder Gemeindesiegel bekannt. Der Wellenbalken stellt den Fluss Wertach und damit auch den Ortsnamen dar. Die drei Mühlräder weisen auf die Mühlen entlang der Wertach hin, die Obere und Untere Mühle sowie die Reutemühle.
Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.558, 1987 dann 1.872 und im Jahr 2000 2.330 Einwohner gezählt.
Politik
Bürgermeister ist Otto Hengge (CSU).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 794 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 63 T€.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- St. Sebastianskapelle ("kleine Wies")
- Bergkäse-Sennerei
- Heimatmuseum
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 261 und im Bereich Handel und Verkehr 47 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 204 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 647. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 75 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.478 ha.
Bildung
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 92 Kindergartenplätze mit 93 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 6 Lehrern und 123 Schülern
Persönlichkeiten
Weblinks
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