| Werra | |
|---|---|
| Werraquelle.jpg | |
| Daten | |
| Länder: | Bundesrepublik Deutschland: Thüringen, Hessen, Niedersachsen |
| Länge: | 292 km |
| Quelle: | Zeupelsberg / Bleßberg (s. Text) |
| Mündung: | In H. Münden mit Fulda in Weser |
| Quellhöhe: | 797 m ü. NN am Zeupelsberg |
| Quellhöhe: | 800 m ü. NN am Bleßberg |
| Mündungshöhe: | 116,5 m ü. NN |
| Höhenunterschied: | 682 m (Durchschnitt) |
| Einzugsgebiet: | 5496 km² |
| Gr. Nebenflüsse: | Ulster, Hörsel |
| Mittelstädte: | Meiningen, Bad Salzungen, Eisenach, Eschwege, Hann. Münden |
Aufgrund dieser zwei nur wenig auseinander liegenden Quellen wird die Länge der Werra mit 298 und 292 km angegeben.
Werrabrücke0.jpg bei Bad-Salzungen]] Über Bad Salzungen erreicht die Werra Vacha bzw. Philippsthal und gelangt beim zuletzt genannten Ort erstmals nach (Ost-)Hessen, von wo aus sie in leicht nordöstliche Richtung fließt, um bei Heringen-Widdershausen erneut die Grenze nach Thüringen zu passieren; dort passiert sie auch den westlich aufragenden Seulingswald. Über Berka, wo sie nur etwas entfernt zur Grenze und parallel zu dieser sowie östlich entlang des Richelsdorfer Gebirges weiter nach Norden fließt, erreicht ihr Wasser bei Herleshausen-Wommen zum zweiten Mal hessische Gefilde. In diesem Bereich bildet die Werra – parallel zur A 4 fließend – für einige Kilometer die Grenze der beiden Bundesländer. Anschließend steuert sie – wieder in Thüringen und nordöstlich von Creuzburg – auf den Nationalpark Hainich zu. Diesen Park lässt sie allerdings östlich liegen, denn sie knickt bei Mihla nach Nordwesten ab. Somit wendet sich der Flusslauf in Richtung Treffurt und erreicht bei Wanfried-Heldra, das unterhalb des Heldrastein liegt, Nordost-Hessen.
Im zuletzt genannten Bundesland fließt die Werra direkt westlich vorbei an der Kernstadt des bereits erwähnten Wanfried und nördlich entlang des Stölzinger Gebirges über die recht breite Flussniederung bei Eschwege nach Bad Sooden-Allendorf; dabei lässt sie den wuchtigen Hohen Meißner im (Süd-)Westen liegen. Direkt nach diesem Ort bildetet der Fluss unterhalb des hoch aufragenden Höhebergs bis kurz nach Lindewerra letztmals die hessisch-thüringisch Landesgrenze; auf dem eben genannten Höhenzug thront die beeindruckend Burg Hanstein (Thüringen), auf der anderen Seite des Flusses befindet sich die Burg Ludwigstein (Hessen). Danach – wieder innerhalb Nordost-Hessens und nördlich am Kaufunger Wald vorbei fließend – erreicht die Werra die Kernstadt von Witzenhausen, um anschließend ab dessen Ortsteil Gertenbach für ein paar Kilometer bis Hedemünden die Grenze von Hessen und Niedersachsen zu bilden.
Nach dem Unterqueren der hohen und mächtigen Brücken der A 7 und der ICE-Eisenbahnlinie Kassel–Göttingen–Hannover, in deren Bereich das Wasser der Werra durch den Naturpark Münden steuert, erreicht sie endgültig Niedersachsen und gelangt nach Hann. Münden. Dort fließt die Werra mit der hier aus Richtung Südwesten kommenden Fulda zusammen, so dass beide Wasser fortan gemeinsam die Weser bilden, die in die Nordsee fließt; diese "Flusshochzeit" liegt übrigens unterhalb der Berge des Reinhardswalds nur wenige Hundert Meter östlich der hessischen Landesgrenze.
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