Die Weltwoche ist ein Schweizer Wochenmagazin (früher eine Wochenzeitung) der Jean Frey AG, die unter anderem auch das Wirtschaftsmagazin Bilanz und die Konsumentenzeitschrift Der Schweizerische Beobachter herausgibt. Geschäftsführer der Jean Frey AG ist FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger.
Seit 2002 erscheint die Weltwoche als Reaktion auf den Leserschwund in den 1990er Jahren als Magazin mit konservativ-liberaler Ausrichtung und konnte sich so unter ihrem neuen Chefredaktor Roger Köppel wieder als erfolgreiche Publikation etablieren. Die Auflage stieg bis Herbst 2003 von 84.000 auf 91.000 Exemplare.
Köppel galt kurzzeitig als Wunderkind des Schweizer Journalismus. Als sich die Inlandredaktion der Weltwoche jedoch immer mehr der ausgeprägt nationalkonservativen Linie der Schweizerischen Volkspartei näherte, brach die Auflage ein, nämlich zwischen Herbst 2003 und Sommer 2004 um rund 12.000 Exemplare. Im Frühling 2004 wechselte Köppel als Chefredakteur zur deutschen Tageszeitung Die Welt.
Bei der Weltwoche übernahm Simon Heusser seinen Posten, doch kündigte er bereits im Juni 2005 wieder wegen „nicht überbrückbarer Differenzen in Führungsfragen“. Seit September 2005 ist Jürg Wildberger Chefredakteur der Weltwoche.
Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Nachrichten aus Wirtschaft, Innen- und Aussenpolitik, Gesellschaft und Geschichte. Neben diesen "harten" Themen gibt es auch regelmässig erscheinende Kolumnen über "weiche" Themen wie den Autobericht, Interviews mit Prominenten, Musiktipps und ähnliches.
Die wichtigsten Konkurrenten auf dem Schweizer Magazinmarkt sind das Facts und Das Magazin.
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