Der XX. Weltjugendtag Köln (italienisch XX. Giornata mondiale della gioventù Colonia) war ein katholisches Jugendfest, das vom 16. bis zum 21. August 2005 in Köln, Bonn und Düsseldorf stattfand.
Im Vorfeld fanden vom 11. bis zum 15. August die „Tage der Begegnung“ statt.
Der Papst lud die „Jugend der Welt“ zum zwanzigsten Weltjugendtag (WJT) nach Deutschland ein. Das Leitwort aus dem Matthäus-Evangelium hieß: „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“ (Mt 2,2). Dieser Satz wird den Heiligen Drei Königen zugesprochen, deren Reliquien im Dreikönigsschrein des Kölner Doms aufbewahrt werden.
Am Weltjugendtag nahmen neben rund 400.000 registrierten Pilgern aus 193 Ländern auch 759 Bischöfe, darunter 60 Kardinäle, sowie 10.000 Priester teil. Außerdem waren 7700 Journalisten akkreditiert. Die Teilnehmerzahl stieg bei der Abschlussmesse auf über eine Million Besucher.
Der Weltjugendtag wurde überschattet vom Attentat auf Frère Roger, das zur gleichen Zeit in Taizé in Frankreich stattfand.
Ein von Papst Johannes Paul II. 1984 gestiftetes, 3,80 Meter hohes Holzkreuz wurde seit April 2004 als Weltjugendtagskreuz unter dem Motto „kreuzbewegt“ zur Vorbereitung des Weltjugendtages von einer deutschen Diözese zur nächsten weitergegeben.
Zwischen dem 8. Juli und dem 15. August wurde das Kreuz in einer 40-tägigen Pilgerwanderung von Dresden über den "Ökumenischen Pilgerweg" im Verlauf der historischen Via Regia nach Köln getragen. Etwa 40 Bischöfe gingen bei den einzelnen Etappen mit. Die Strecke wurde mit Bedacht gewählt:
Benedikt XVI. war vom 18. bis zum 21. August in Köln. Am Tage seiner Begrüßung waren insgesamt 600.000 Pilger in Köln anwesend, um den Papst am Rhein oder in der Kölner Innenstadt zu begrüßen. Während der ersten Tage standen repräsentative Aufgaben auf dem Programm, bevor der Papst am Wochenende die zentralen Gottesdienste leitete.
Höhepunkt der gottesdienstlichen Veranstaltungen und des Weltjugendtages war die Vigil und die Heilige Messe mit dem Papst. Am Abend des 20. August feierte der Papst auf dem Marienfeld mit den Pilgern von 20.30 bis 22.30 Uhr die Vigil (800.000 Besucher). Am folgenden Tag zelebrierte er zwischen 10.00 und 12.45 Uhr die feierliche Papstmesse zum Abschluss des Weltjugendtages (1 Millionen Besucher). Das Marienfeld, welches zwischen Kerpen-Türnich und Frechen-Habbelrath in der Nähe von Köln liegt, war früher ein Braunkohletagebau und wird heute landwirtschaftlich genutzt. Als Bühne für den Altar wurde eigens ein zehn Meter hoher Hügel errichtet, den Kardinal Meisner auf den Namen „Berg der 70 Nationen“ taufte. Pilger aus diesen Ländern hatten beim Bau des Hügels symbolisch kleine Säckchen mit mitgebrachter Erde ausgeschüttet. Großleinwände erlaubten auch Pilgern in den hinteren Bereichen des Feldes die Sicht auf das Geschehen. Der Papst lud zum Ende der Heiligen Messe zum nächsten Weltjugendtag 2008 nach Sydney ein.
Auf Initiative des BDKJ fand am Mittwoch, 17. August, im Kölner Bürgerhaus Stollwerck das International Youthhearing for Justice and Peace statt, das der Dachverband der katholischen Jugendverbände gemeinsam mit dem kirchlichen Hilfswerk Misereor und der Deutschen Kommission von Justitia et Pax ausrichtete. Rund 300 Jugendliche aus siebzehn Nationen diskutierten über Fragen weltweiter Gerechtigkeit aus christlicher Perspektive und formulierten Forderungen an die Staatengemeinschaft, die im September 2005 von Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul auf der UN-Vollversammlung vorgestellt wurden. Der BDKJ setzt sich für eine Fortsetzung des Youthhearings beim XXIII. Weltjugendtag 2008 in Sydney ein.
Am 17. August wurde für die Pilger ein großes „Musik-Picknick“ in den drei großen Städten Köln, Bonn und Düsseldorf organisiert. Dabei gab es kostenlos Kuchen und Kakao, während Sänger und Musikgruppen aus verschiedenen Ländern für die Gäste musizierten.
Zum Weltjugendtag gab es das Lied „Du für mich“, welches das WJT-Kreuz auf seinem Weg nach Köln begleitet. Das offizielle Lied des Weltjugendtages lautete „Venimus adorare eum“ und ist die lateinische Übersetzung des Mottos.
Die Jugendlichen bereiteten dem Papst einen begeisterten Empfang, sogar während der Gottesdienste waren immer wieder „Benedetto“-Chöre und rhythmisches Klatschen zu hören. Geprägt war der Weltjugendtag von einer friedlich-freundschaftlichen Atmosphäre des Miteinanders von Menschen aus allen Nationen, wie man es bei wohl keiner anderen Veranstaltung dieser Größenordnung erleben kann.
Der WDR berichtete sowohl im Fernsehen als auch im Radio (Weltjugendtagsradio von WDR 5) intensiv vom Geschehen rund um den Weltjugendtag. Die wichtigsten Veranstaltungen wurden live in der ARD, im ZDF und bei Phoenix gezeigt, insgesamt beläuft sich die Dauer der Ausstrahlungen auf ca. 120 Stunden. Die Fernsehbilder wurden von den internationalen Medien übernommen. Den feierlichen Abschlussgottesdienst auf dem Marienfeld sahen weltweit etwa 250 Millionen Menschen.
Im Zuge des Weltjugendtages wurde auch ein WebTV Sender eröffnet, der exklusiv über das Geschehen während des Weltjugendtages berichtete. Der Verlag DuMont Schauberg verteilte täglich kostenlose Sonderausgaben seines Tabloid-Magazins Kölner Stadt-Anzeiger DIREKT.
Im Herbst 2005 berichtete der WDR darüber, dass sich der Landtag Nordrhein-Westfalens damit befasst habe, den Papsthügel auf dem Marienfeld nicht abtragen zu lassen, weil immer mehr Stimmen laut würden, dort eine Kapelle oder Begnungsstätte zu errichten, um dort der bisher größten Eucharistischen Anbetung mit ca. 1 Million Jugendlichen aus aller Welt zu gedenken.
Als Indiz für die Bedeutung der Erneuerungsbewegung Opus Dei und damit letztlich auch für eine Dominanz konservativer Gruppen wurde das Treffen des Papstes mit Seminaristen in der Kirche St. Pantaleon angesehen, deren Gemeinde von einem dem Opus Dei angehörenden Priester geleitet wird. Dass ein Seminaristenzentrum in dieser Kirche wegen ihrer logistischen Eignung bereits geplant war, bevor der neue Papst entschied dorthin zu kommen, ist in der öffentlichen Diskussion nicht thematisiert worden.
Am meisten vertreten waren etwa die Mitglieder der katholischen Bewegungen Neokatechumenaler Weg (mit fast 10% aller Teilnehmern), Schönstatt-Bewegung und Fokolari.
Den Veranstaltern des Weltjugendtages wurde weiterhin vorgeworfen, weniger einen katholischen Weltjugendtag, als einen katholischen "Weltpapsttag" organisiert zu haben. Kritisiert wurde hierbei vor allem die mediale Ausrichtung auf den Papst.
Vereinzelt als doppeldeutig wurde das Motto des Weltjugendtages "Wir sind gekommen, um IHN anzubeten" aus dem Matthäusevangelium wahrgenommen, da nicht allgemein bekannt ist, dass die Schreibweise des Gottesnamens und seiner Pronomen in großen Buchstaben in der Bibel eindeutig für Gott steht. Papst Benedikt XVI. tat jedoch mehrfach kund, dass es ihm um die Hinführung der Menschen zu Christus gehe und er die Aufmerksamkeit für seine Person nicht suche.
Des Weiteren wurde eine mangelnde Spiritualität kritisiert. Der Weltjugendtag sei teilweise darauf beschränkt gewesen, eine Art spirituelle Party gewesen zu sein. In diesem Sinne hatten sich jugendliche Teilnehmer im Interview mit der Tagesschau geäußert.
In einigen großer Zeitungen, so z.B. in der FAZ, wurde die Belanglosigkeit von Teilen der musikalischen Neuschöpfungen für den Weltjugendtag kritisiert. Die Kirche habe ihre Rolle als treibende Kraft musikalischer Entwicklungen vollständig verloren.
Der Weltjugendtag 2005 in Köln wird weiterhin kritisiert, weil er staatlich gefördert wurde. Da es sich nur um eine der Weltreligionen handele, solle der WJT nicht gefördert werden.
Weiterhin gab es sehr große Kritiken auf Seiten der freiwilligen Helfer. Zum einem gab es teils gravierende Probleme bei den Zuordnungen der jeweiligen Arbeitsorte und dem eigentlichen Einsatz. Desweiteren waren laut Aussagen von freiwilligen Helfern teilweise an manchen Orten zu viel und an anderen Orten zu wenig Helfer. Bemängelt wurde auch die fehlende Unterstützung der Helfer bei etwaigen Problemen.
Insgesamt war das zahlenmäßige und mediale Echo auf die Gegenveranstaltungen gering, was angesichts der großen Teilnehmerzahl und der medialen Präsenz der eigentlichen Veranstaltungen des Weltjugendtages nicht überrascht.
WJT2005 Mobiles Restaurant.jpg Die lokale Organisation und Durchführung des Weltjugendtags war Aufgabe der Weltjugendtag gGmbH in Köln. Es gibt keinen Planungsstab im Vatikan, durch den eine personelle Kontinuität in der Organisation von Weltjugendtag zu Weltjugendtag entstanden sein könnte oder entstehen könnte. Jede lokale Organisation beginnt nahezu bei null und kann in nur sehr beschränktem Umfang auf die Erfahrungen ihrer Vorgänger zurückgreifen. Diese Tatsache mag mit Schuld am Auftreten vermeidbarer Probleme gewesen sein, wobei diese Aussage im Einzelfall sicherlich kaum zu verifizieren ist.
Um die Besuchermassen im Großraum Köln zu bewältigen arbeitete die Weltjugendtag gGmbH eng mit den Kölner Verkehrs-Betrieben zusammen, die ihrerseits mit anderen lokalen Verkehrsunternehmen kooperierten. So wurde z.B. während der Stoßzeiten der Straßenbahntakt auf zwei Minuten herabgesetzt und ein Pendelverkehr in Richtung Marienfeld aufgebaut. Hierfür standen mehrere hundert Busse zur Verfügung, die Routen zum Marienfeld befuhren. Obwohl zur Abschlussveranstaltung mehr als 1,1 Mio. Menschen gekommen waren (das Mobilitätskonzept war für 900.00 Pilger ausgelegt worden) konnten die prognostizierten Abreisezeiten von rund 10 bis 11 Stunden eingehalten werden. Viele der kleinen Pannen, die insbesondere bei der Abreise auftraten, hätten vielleicht durch den Einsatz von noch mehr Helfern vermieden werden können. Dennoch ist vor dem Hintergrund der großen Menschenmassen und der wenigen ernsthaften Probleme der Pilgertransport insgesamt als Erfolg anzusehen.
Rund 300 mobile Restaurants sorgten auf dem Weltjugendtag für das leibliche Wohl der Pilger. Für die Zubereitung von Frühstück, Mittagessen und Lunchpaket wurde die Firma Sodexho Catering und Service GmbH engagiert. Sie stellte vom 16. bis zum 21. August 2005 im Erzbistum Köln mobile Restaurants zur Verfügung, von denen aus die Pilger versorgt wurden. Dieses flexible Versorgungssystem, das für die Zubereitung von rund 6,4 Millionen Mahlzeiten zuständig ist, wurde speziell für den Weltjugendtag entwickelt.
Das Besuchsprogramm von Benedikt XVI. ist im Vatikan selbst vorbereitet worden. Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano, der das päpstliche Gefolge anführte, hielt Kontakt zur römischen Zentrale und nahm für Papst Benedikt zusätzliche Gesprächstermine wahr. Ihm zur Seite stand der vatikanische "Innenminister", Erzbischof Leonardo Sandri. Eine wichtige Funktion besaß auch der zuständige Abteilungsleiter im Staatssekretariat, der Eichstätter Prälat Christoph Kühn, als Ansprechpartner für die staatlichen Stellen, den Bundespräsidenten und die Bundesregierung. Höchste Bedeutung kamen dem Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini und seinem Assistenten Giulio Viviani zu. Sie waren schon Stunden vor den Gottesdiensten am Ort, legten die Messgewänder zurecht, überprüften Texte und Geräte und kontrollierten, ob die Planer vor Ort an alles gedacht haben. Der Reisemarschall des Papstes, Bischof Renato Boccardo, hatte den Reiseablauf minutiös vorbereitet. Bereits seit 2003 inspizierte er bei Lokalterminen Plätze, wählte Transportmittel aus, legte die Fahrtrouten fest, klärte Sicherheitsfragen und stellte Zuständigkeiten klar. Während des Besuchs trugen er und sein Co-Organisator Alberto Gasbarri die größte Verantwortung.
Volunteers.JPG Neben den kirchlichen Helfern und den Mitarbeitern (zumeist Langzeit-Freiwillige) der Weltjugendtag gGmbH waren in der Hauptwoche des Weltjugendtages über das gesamte Erzbistum Köln verteilt rund 28.000 Freiwillige (Volunteers) aus mehr als 160 Staaten im Einsatz, die sich bemühten den reibungslosen Ablauf des Weltjugendtages so weit wie möglich zu gewährleisten. Ihre Einsatzorte waren überall dort, wo Pilger sein konnten: Von der Ankunft, über die Registrierung, der Unterkunft, der Verpflegung, an Info-Points, den geistlichen und weltlichen Programmangeboten, bei der Domwallfahrt, auf dem Marienfeld bis hin zur Abreise. Zum ersten Mal wurden beim Weltjugendtag in Köln auch "Volunteer Support Manager" eingesetzt. Deren Aufgabe bestand (nach der Planung) vor allem darin, sich um die psycho-sozialen Angelegenheiten der Freiwilligen zu kümmern. Die roten (Volunteer) und grünen (Volunteer-Support-Manager) T-Shirts waren überall zu sehen. Kardinal Joachim Meisner verglich beim Abschlussgottesdienst für die Freiwilligen am Tag nach dem offiziellen Ende des Weltjugendtages in seiner Predigt den Einsatz der Freiwilligen mit den Fundamenten des Kölner Doms: Ohne die Fundamente, gäbe es den Dom nicht und ohne die Freiwilligen hätte es den Weltjugendtag in Köln nicht gegeben (sinngemäß). "Ich als Erzbischof von Köln bin stolz auf euch und danke euch."
Aufgrund des unerwartet hohen Besucheraufkommens kam es während des gesamten Weltjugendtages, vor allem in Köln und beim Abschlussgottesdienst auf dem Marienfeld, zu teils chaotischen Zuständen. Bei Großveranstaltungen wie dem Eröffnungsgottesdienst am Dienstag, 16. August und dem Papst-Besuch am Donnerstag, 18. August kam das Verkehrsnetz praktisch zum Erliegen. So kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Zwischenfall am völlig überfüllten Kölner Hauptbahnhof, bei dem 19 Pilger durch die drückende Masse einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Nach den Eröffnungsgottesdiensten in Düsseldorf, Köln und Bonn war das Öffentliche Verkehrsnetz bis zum frühen Morgen fast völligen Zusammengebrochen. Straßenbahnen stauten sich und Züge wurden auf Grund von Kontrollen durch die Bundespolizei nicht in die Bahnhöfe gelassen, was zu erheblichen Verspätungen und Staus führte.
Besonders die Essensausgabe war schwierig. Angedacht war, die Pilger nahe ihren Quartieren im gesamten Rheinland zu versorgen. Diese fuhren jedoch meist zu den zentralen Veranstaltungsorten in Köln, Düsseldorf und Bonn, wo es dann zu Engpässen kam.
Ein weiteres Problem war die Abreise der Pilger vom Marienfeld. So waren insbesondere auf der Autobahn in Richtung Köln kilometerlange Staus.
In einigen Bereichen des Marienfelds gab es außerdem Beschwerden über die vorhandenen Sanitäranlagen (so genannte Dixi-Klos) und Müllbehälter wegen Überfüllung der selben und auch fehlenden Toilettenpapiers nach den nur ersten drei Stunden am Samstag. Diese Probleme wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag außerplanmäßig behoben, nachdem rund 5000 Volunteers, die ursprünglich nicht für die Arbeit am Marienfeld eingeteilt waren, mobilisiert wurden.
Jedoch konnte durch das disziplinierte und ruhige Verhalten der Pilger erreicht werden, dass es nur zu relativ wenigen Notfalleinsätzen kam (meist wegen Erschöpfung oder Unterkühlung). Der Sanitäts- und Rettungsdienst wurde federführend vom Malteser Hilfsdienst unter Mitwirkung aller Hilfsorganisationen betrieben.
Auch bei der Abreise kam es zu größeren Problemen, so dass am Sonntag noch Notquartiere für ca. 6000 gestrandete Pilger eingerichtet werden mussten. Weder der Polizei noch der lokalen Organisation kann hierbei ein Vorwurf gemacht werden, da das Verkehrsnetz nicht für die schnelle An- und Abreise von 1,1 Mio Menschen ausgelegt war.
Bei einem derartigen Menschenaufkommen sind Probleme in der Verkehrsanbindung, Logistik und Versorgung jedoch bei dem Vergleich mit den Zuständen bei anderen Großereignissen, welche nicht einmal annähernd die Dimension des WJT haben, zu entschuldigen.
Die geschätzte Summe der Ausgaben des Weltjugendtages liegt bei 115 Millionen Euro gegen ein ursprüngliches Budget von 100 Millionen Euro. Die Katholische Kirche Deutschland beteiligte sich an diesen Ausgaben mit 30 Millionen Euro, der Vatikan war nicht an der Finanzierung beteiligt. 15 Millionen Euro kamen aus öffentlichen Mitteln, wobei allein das Land Nordrhein-Westfalen drei Millionen Euro beisteuerten. Ein weiterer Teil der Finanzierung wurde durch Spenden und Einnahmen aus Aktionen für den Weltjugendtag gewonnen. 40 % der Finanzierung sollten über die Pilgerbeiträge gedeckt werden, wobei die Teilnehmer nach ihren Herkunftsländern gestaffelt unterschiedlich hohe Beiträge zahlten. Einen Teil der Ausgaben finanzierte der Weltjugendtag auch mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln, wie z. B. Rosenkränzen, T-Shirts, Mützen und Kerzen. Genaue Zahlen über Ein- und Ausgaben sind derweil nicht bekannt.
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