Als Welpe bezeichnet man die Jungtiere von Raubtieren, also prinzipiell auch von Katzen, meist sind jedoch die Jungen von Hundeartigen, speziell die des Haushundes gemeint, weil hier das Wort als fachsprachlicher Ausdruck der Hundeaufzucht Verwendung findet. Das Wort Welpe ist niederdeutschen Ursprungs. Die hochdeutsche Form „Welfe“ hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen können.
In dem daran anschließenden Junghundalter entwickelt sich die Geschlechtsreife bei Rüden und Hündinnen. Das heisst, dass Rüden und Hündinnen in dieser hormonellen Umstellung eine Wesensveränderung durchmachen. Beide Geschlechter werden empfindlicher, unsicher, ängstlicher, anhänglicher und zeigen oft Fehlreaktionen in ihrem Verhalten, wie Schreckhaftigkeit, Fressunlust oder -gier, Unfolgsamkeit, Unkonzentriertheit, Gereiztheit, ja sogar Angstbeißen, wenn sie in Bedrängnis kommen.