| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen | Map_at_weitra.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Gmünd (GD) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 52,53 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.898 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 562 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 3970 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 02856 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | 48,7 n. Br. 14,8833 ö. L. | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 30942 | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift der Verwaltung: | Stadtgemeinde Weitra Rathausplatz 1 3970 Weitra | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.weitra.gv.at | bgcolor="#FFFFFF" | |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Werner Himmer | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitra ist eine Stadtgemeinde mit 2.898 Einwohnern im Bezirk Gmünd in Niederösterreich.
1201 gründete der Kuenringer Hadmar II. die Burgstadt Weitra. Den Kern der Bevölkerung bildeten Ackerbürger. Seit 1296 war die Stadt im Besitz der Habsburger. 1581 belehnte Rudolf II. Wolf Rumpf Freiherrn vom Wielroß mit Weitra; nach dessen Tod fiel es 1607 an die Familie Fürstenberg, die bis 1848 die Grundherrschaft innehatte und immer noch Eigentümer des Schlosses und des dazu gehörigen Großgrundbesitzes in der Umgebung ist.
Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Hinzu kamen lokale Unglücksfälle wie etwa Feuersbrünste 1651 und 1672.
Im Grenzland gelegen, verlor Weitra nach dem 1. Weltkrieg den in Südböhmen gelegenen Teil seines Hinterlandes. Besonders spürbar wurde dies durch den Eisernen Vorhang nach dem 2. Weltkrieg. Die Randlage sowie der Umstand, dass es auch in der Vergangenheit nicht gelungen war die Stadt an das hochrangige Verkehrsnetz anzuschließen und Industrie anzusiedeln (auch wenn 1903 der südliche Ast der Waldviertler Schmalspurbahnen von Gmünd nach Groß-Gerungs eröffnet worden war), wirkte sich nachteilig auf die wirtschaftlichen Verhältnisse aus.
1959 wurde die Kuenringerkaserne eröffnet, sodass Weitra Garnisonsstadt wurde.
1967 wurden Brühl und Wetzles eingemeindet, 1971 Wolfgers, Reinprechts, Spital und St. Wolfgang.
Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 21 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 folgende Mandatsverteilung:
ÖVP 13, SPÖ 5, WIR 3, andere keine Sitze.
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 159, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 178. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1190. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 42,16 Prozent.
Weitra liegt an der Gmünder Straße B 41 von Gmünd nach Freistadt und ist nördlicher Endpunkt der von Grein kommenden Greiner Straße B 119 bzw. der Straßenverbindung nach Zwettl.
Der Regelbetrieb auf der Waldviertler Schmalspurbahn wurde Ende Mai 2001 eingestellt; die Strecke wird noch als Museumsbahn touristisch genützt.