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Weinheim ist eine
Stadt im Nordwesten
Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von
Heidelberg und etwa 15 km nordöstlich von
Mannheim an der
Bergstraße im so genannten
Rhein-Neckar-Dreieck. Weinheim ist die größte Stadt des
Rhein-Neckar-Kreises. Wegen seiner beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen "Zwei-Burgen-Stadt".
Geografie
Weinheim liegt an der Bergstraße, am Westrand des an die Rheinebene stoßenden
Odenwaldes (siehe auch
Odenwald) in einer Einbuchtung des Mittelgebirges. Der alte Ortskern liegt im Tal des Grundelbaches, neuere Stadtteile, die sich an der
Weschnitz befinden, entwickelten sich über den Schlossberg hinweg, entlang der Bergstraße und hinaus in die
Rheinebene.
Durch die Lage an der Bergstraße herrscht in Weinheim ein mildes Klima, das häufig in einer für Deutschland sehr frühen Mandelbaumblüte sichtbar wird.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Weinheim. Sie werden im
Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
Birkenau (Odenwald) und Gorxheimertal (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heiligkreuzsteinach, Schriesheim, Hirschberg an der Bergstraße und Heddesheim (alle Rhein-Neckar-Kreis), Viernheim (Kreis Bergstraße) sowie Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis).
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Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Weinheims gliedert sich in die Kernstadt Weinheim und die Stadtteile
Hohensachsen,
Lützelsachsen,
Oberflockenbach,
Rippenweier,
Ritschweier und
Sulzbach, die im Rahmen der
Gebietsreform eingemeindet wurden. In jedem Stadtteil gibt es einen
Ortschaftsrat, der von der Bevölkerung des Stadtteils bei jeder
Kommunalwahl gewählt wird. Vorsitzender des Ortschaftsrats ist der
Ortsvorsteher. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten, zu hören.
Zu einigen Stadtteilen gehören zum Teil noch separat gelegene
Wohnplätze mit eigenem Namen, die meist aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu gehören zum Beispiel in der Kernstadt Weiler Nächstenbach, Wachenburg und Waid sowie Steinklingen und Wünschmichelbach in Oberflockenbach, Heiligkreuz und Rittenweier in Rippenweier, Oberkunzenbach in Ritschweier und Sulzbacher Hof in Sulzbach.
Raumplanung
Weinheim ist ein
Mittelzentrum im Bereich der
Oberzentren Mannheim und
Heidelberg. Zum Mittelbereich Weinheim gehören neben Weinheim die Städte und Gemeinden
Hemsbach,
Hirschberg an der Bergstraße und
Laudenbach.
Geschichte
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755 n. Chr. war die erste urkundliche Erwähnung "Winenheims" im
Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des
Klosters Lorsch. Der Name
Weinheim kommt nicht vom Wein, der in der Gegend angebaut wird, sondern von "Winos Heim".
1000 n.Chr. verleiht Kaiser Otto III. Weinheim dem Kloster Lorsch das Marktrecht, dem 1065 das Münzrecht folgt. Neben der Altstadt entsteht ab 1250 eine Neustadt. 1308 geht die Altstadt auf die Pfalz über. Die Stadtrechtserhebung ist nicht überliefert. Ab 1368 gehört die gesamte Stadt zur Kurpfalz und untersteht seit Ende des 14. Jahrhunderts dem Oberamt Heidelberg.
Vom 15. Juni 1613 datiert die Predigt des reformierten Pfarrers Anton Praetorius anlässlich der Trauung von Nicolaus Emmelius, Pfarrer in Ilvesheim, mit Margaret Mylaeus, Tochter des Weinheimer Pfarrers und Inspektors Johannes Mylaeus (Müller).
Mit dem Übergang an das Großherzogtum Baden 1803 wird Weinheim Sitz eines Bezirksamtes, das 1936 mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt wird. Hieraus entsteht 1938 der Landkreis Mannheim, bevor dieser zum 1. Januar 1973 im Rahmen der Kreisreform aufgelöst und Bestandteil des Rhein-Neckar-Kreises wird.
Die Einwohnerzahl der Stadt Weinheim überschreitet 1943 die 20.000-Grenze. Daher wird Weinheim bereits mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Großen Kreisstadt erklärt.
Religionen
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Weinheim gehörte zunächst zum Bistum Worms und war Sitz eines Dekanats. Wie in der gesamten Kurpfalz, so wurde auch in Weinheim die Reformation eingeführt, allerdings erst spät ab 1565. Zunächst gab es nur reformierte Gemeindeglieder. Ab 1689 wurde auch eine lutherische Gemeinde gegründet. Da die Kurpfalz ab 1685 auch wieder katholische Herrscher hatte, konnten auch die Katholiken in Weinheim wieder Fuß fassen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 1689 etwa zwei Siebtel.
Nach dem Übergang an das Großherzogtum Baden 1806 erfolgte 1821 die Vereinigung beider protestantischen Gemeinden zu einer unierten Gemeinde. Weinheim wurde Sitz eines Dekanats. Der zugehörige Kirchenbezirk heißt heute Ladenburg-Weinheim und umfasst 23 Kirchengemeinden, darunter folgende Kirchengemeinden im Stadtgebiet Weinheims: Kirchengemeinde Weinheim (bestehend aus den Pfarrgemeinden Johannis, Lukas, Markus, Paulus und Petrus), Kirchengemeinde Lützelsachsen, Kirchengemeinde Hohensachsen, Kirchengemeinde Heiligkreuz-Oberflockenbach und Paul-Gerhardt-Gemeinde Sulzbach.
Die katholische Gemeinde gehörte zunächst weiterhin zum Bistum Worms, nach dessen Auflösung zum Generalvikariat Bruchsal, bevor sie 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg wurde. Weinheim wurde wieder Sitz eines Dekanats. Heute umfasst das Dekanat Weinheim 14 Pfarrgemeinden. Die Pfarrgemeinden Weinheims St. Laurentius, St. Marien, Herz-Jesu (mit Filiale Sulzbach) und St. Jakobus Hohensachsen bilden zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Johann Babtist im benachbarten Leutershausen (Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße) die Seelsorgeeinheit Weinheim.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Weinheim auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventgemeinde) und eine Gemeinde der Liebenzeller Gemeinschaft. Auch die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche sind in Weinheim vertreten. Muslimische Vereine und Gruppen unterhalten eine Moschee.
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden wurden nach Weinheim eingegliedert:
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur
Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Gemeinderat
Der
Gemeinderat der Stadt Weinheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni
2004 insgesamt 37 Mitglieder, die den Titel "Stadträtin/Stadtrat" führen. Sie gehören folgenden Parteien an:
Bürgermeister
An der Spitze der Stadt steht der Bürgermeister, seit
1. April 1956 Oberbürgermeister, der von der Bevölkerung auf 8 Jahre direkt gewählt wird. Sein ständiger Vertreter ist der "Erste Beigeordnete" mit der Amtsbezeichnung "Erster Bürgermeister".
Wappen
Das Weinheimer
Wappen wurde in dieser Form bereits im
Mittelalter geführt und setzt sich aus drei Teilen zusammen. Die rote Weinleiter mit zwei Sprossen im goldenen Feld erscheint bereits im ältesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Die Weinleiter spielt als so genanntes "redendes Bild" auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von "Wein", sondern vom
fränkischen Personennamen "Wino", Freund, herleitet. Der goldene Kurpfälzer Löwe mit roter Krone, roter Zunge und roten Krallen auf schwarzem Grund und die Wittelsbacher weiß-blauen Rauten erinnern an die 550jähige Zugehörigkeit Weinheims zur
Kurpfalz. Die heute übliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt.
Städtepartnerschaften
Weinheim unterhält mit folgenden Städten
Städtepartnerschaften:
Wirtschaft und Infrastruktur
Weinheim liegt im
Rhein-Neckar-Dreieck, welches die siebtstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland ist.
Verkehr
Seit
1846 hat Weinheim durch die
Main-Neckar-Bahn Eisenbahnanschluss nach
Darmstadt,
Frankfurt am Main,
Mannheim und
Heidelberg. Die
Oberrheinische Eisenbahn, eine
Schmalspurbahn, verbindet Weinheim auch mit den kleineren Orten entlang der Bergstraße bis Heidelberg, sowie mit
Viernheim und
Mannheim. Weiterhin ist Weinheim Ausgangspunkt der
Weschnitztalbahn nach
Fürth im
Odenwald, von der die
Überwaldbahn nach
Wald-Michelbach abzweigte, sowie der
Eisenbahnstrecke Weinheim-Viernheim.
In Mannheim ist ein ICE-Knotenpunkt ganz in der Nähe, sowie ein nationaler Flughafen. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main ist innerhalb von ca. 40 Min per Bahn und Auto erreichbar. Um die Landeshauptstadt Stuttgart zu erreichen, benötigt man mit dem Auto ca. 1,5 Stunden, Karlsruhe ist in ca. 50 Min erreichbar.
Weinheim liegt verkehrsgünstig an der Bundesautobahn A 5 Frankfurt-Karlsruhe, bei der am Weinheimer Kreuz die A 659 nach Viernheim und Mannheim beginnt. Weiterhin führen die Bundesstraßen B 3 und B 38 durch Weinheim, die jeweils durch Umgehungsstraßen ausgebaut sind. 1999 wurde der Saukopftunnel eingeweiht, dieser verbindet Weinheim mit Birkenau (Länge ca. 3 km).
Ansässige Unternehmen
Medien
In Weinheim erscheinen als
Tageszeitung die
Weinheimer Nachrichten und eine Regionalausgabe der
Rhein-Neckar-Zeitung (
Weinheimer Rundschau).
Früher sendete "Radio Wachenburg" aus Weinheim (heute nach mehrfacher Umstrukturierung: Radio sunshine live, Mannheim).
Gerichte, Behörden und Einrichtungen
Weinheim ist Sitz eines
Amtsgerichts, das zum
Landgerichtsbezirk Mannheim gehört, ferner eines
Finanzamts und eines
Notariats. Darüber hinaus hat das
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mehrere Außenstellen (u.a. mit KFZ-Zulassungsstelle, Forstamt, Sozialamt und Kreisbildstelle). Auch gibt es ein Polizeirevier und eine Kriminalaußenstelle. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg hat einen Sitz in Weinheim und es gibt hier ein Kreiskrankenhaus.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Weinheim des Erzbistums Freiburg.
Bildung
Weinheim hat zwei
Gymnasien (
Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim und
Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium), zwei
Realschulen (Friedrich-Realschule und Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium), die Johann-Sebastian-Bach-
Förderschule und mehrere
Grund- und
Hauptschulen, nämlich Albert-Schweitzer-Grundschule, Carl-Orff-Grundschule, Friedrich-Grundschule, Grundschule Lützelsachsen, Grundschule Rippenweier, Pestalozzi-Grundschule, Sepp-Herberger-Grundschule Hohensachsen, Theodor-Heuss-Grundschule Oberflockenbach, Wald-Grundschule, Karrillon-Hauptschule mit Werkrealschule sowie Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium.
Weinheim ist Sitz der Bundesfachschule des Deutschen Bäckerhandwerks als zentraler Fortbildungseinrichtung der Backbranche. Sie befindet sich im Gorxheimer Tal (Träger: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, Berlin).
Der Rhein-Neckar-Kreis ist Träger der drei Weinheimer beruflichen Schulen, der Hans-Freudenberg-Schule (Gewerbliche Schule), der Helen-Keller-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) und der Johann-Philipp-Reis-Schule (Kaufmännische Schule) sowie der Maria-Montessori-Schule für Geistigbehinderte. Darüber hinaus besteht die Private Peter-Koch-Schule für Erziehungshilfe.
Ferner gibt es 27 Kindergärten, eine Volkshochschule, eine Musikschule und ein Stadtbibliothek.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Das Museum der Stadt Weinheim zeigt u.a. Mammutschädel und -stoßzähne, vor- und frühgeschichtliche Funden der Eisen- und Bronzezeit, der Römer- und Merowingerzeit, Fresken aus der Peterskirche in Weinheim sowie Ansichten Weinheims und seiner Umgebung (Gemälde aus dem 18. bis 20. Jahrhundert).
Bauwerke
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Die zwei Burgen, die Burgruine
Windeck und die
Wachenburg, letztere erbaut vom
Weinheimer Senioren-Convent (Grundsteinlegung 1907, Bauzeit von 1907-1928), sind die
Wahrzeichen der Stadt.
Am historischen Marktplatz sind das Alte Rathaus, der Martkbrunnen und die Löwenapotheke besonders sehenswert. Hier befindet sich auch die Evangelische Stadtkirche von 1731 und die 1911 erbaute St. Laurentius-Kirche. Das kurpfälzische Schloss (1537) beherbergt heute das Rathaus. Eine weitere Kirche ist die Peterskirche an der Weschnitz von 1911. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist noch der "Blaue Hut" erhalten. Weitere Türme der Stadt sind der Hexenturm und der Rote Turm. Ferner sind zahlreiche Einzelgebäude sehenswert, z.B. der Büdinger Hof, das Kerwehaus und das Molitorsche Haus.
Parks
Der Exotenwald mit einer Fläche von rund 60 Hektar wurde von Freiherr Christian von Berckheim ab 1860 angelegt. Er ist für seinen Bestand an Mammutbäumen bekannt.
Im Schlosspark ist die größte Zeder Deutschlands zu finden.
Sechs-Mühlen-Tal
Weinheim hat das
Sechs-Mühlen-Tal mit den Mühlen:
- Carlebachmühle
- Kinscherf'sche Mühle
- Obere Fuchs'sche Mühle
- Untere Fuchs'sche Mühle
- Hildebrand'sche Obere Mühle
- Hildebrand'sche Untere Mühle
Weitere Sehenswürdigkeiten
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- Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof
- Markuskirche von 1957 mit großflächigen Bildglaswänden
Freizeit- und Sportanlagen
- Sepp-Herberger-Stadion
- TSG Turnerbad
- Strandbad Waidsee
- Miramar
- Hallenbad
- Hallenbad Hohensachen
- Athletik Club Sportpark
- Segelflugplatz in der Altau
Sport
Mit dem
AC Weinheim und der
TSG Weinheim sind hier die beiden mitgliederstärksten Sportvereine Nordbadens beheimatet. Außerdem ist Weinheim die Heimat des
Team Bergstraße und des American-Football-Vereins Weinheim Longhorns.
1990 verlor der
FC Bayern München in der 1.
DFB-Pokal-Runde beim FV Weinheim mit 0:1
Regelmäßige Veranstaltungen
- Februar: Hochsprung Gala, mit der Weltkasse des Hochsprungs
- März: Sommertagszug
- Mai/Juni (am Himmelfahrtswochenende): Tagung des Weinheimer Senioren-Convents
- Juni-August: Weinheimer Kultursommer
- Juni: Scheuerfest in Ritschweier
- Juli: Weinheimer Abendkriterium
- Juli-September: Kerwe in Rippenweier, Sulzbach, Oberflockenbach und Hohensachsen
- August (zweites Augustwochenende): Weinheimer Kerwe (Freitag bis Montag)
- Oktober: Bergsträßer Winzerfest in Lützelsachsen
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Die Stadt Weinheim hat folgenden Personen das
Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1894: Carl Johann Freudenberg, Geheimer Kommerzienrat
- 1904: Erhard Bissinger, Generalkonsul
- 1913: Aute Bode, Oberingenieur und Architekt der Wachenburg
- 1918: Hermann Ernst Freudenberg, Geheimer Kommerzienrat
- 1922: Georg Friedrich Vogler, Stellvertretender Bürgermeister
- 1923: Dr. Adam Karrillon
- 1928: Emil Hartmann, Bauingenieur
- 1928: Prof. Arthur Wienkoop, Architekt
- 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
- 1940: Georg Peter Nickel, Landwirt
- 1949: Dr. h.c. Richard Freudenberg, Fabrikant
- 1953: Dr. Hans Freudenberg, Fabrikant
- 1954: Sepp Herberger, Diplom-Sportlehrer, Trainer der Fußball-Weltmeistermannschaft von 1954 (er lebte bis zu seinem Tode am 28. April 1977 im eingemeindeten Ortsteil Hohensachsen)
- 1962: Wilhelm Brück, Oberbürgermeister
- 1986: Theo Gießelmann, Oberbürgermeister
- 2003: Dieter Freudenberg, Fabrikant
- 2003: Wolfgang Daffinger, Bürgermeister, Landtagsabgeordneter
- 2005: Uwe Kleefoot, Oberbürgermeister
Söhne und Töchter der Stadt
- 1613, Margaret Mylaeus, Tochter des Weinheimer Pfarrers und Inspektors Johannes Mylaeus (Müller) wurde am 15. Juni 1613 vom Laudenbacher Pfarrer Anton Praetorius getraut mit Nicolaus Emmelius, Pfarrer in Ilvesheim. Zu dieser Hochzeitspredigt siehe Literatur.
- 1795, 9. Februar, Heinrich Hübsch, † 3. April 1863 in Karlsruhe, Oberbaurat
- 1829, 4. Januar, Prof. Karl Seidenadel, † 19. Juli 1894 in Rastatt, Übersetzer griechischer Dichtungen
- 1929, 29. September, Philipp Bickel, † 9. November 1914 in Kassel, baptistischer Theologe und Publizist
- 1892, 9. Februar, Dr. Richard Freudenberg, † 21. November 1975, DDP-Landesvorsitzender, MdB, langjähriger Stadtrat und Wohltäter der Stadt
- 1967, 29. Mai, Heidi Mohr, Fußballerin, Europameisterin 1989, bis heute erfolgreichste Torschützin im DFB-Trikot mit 83 Treffern
Siehe auch
Literatur
- Erich Keyser (Hrsg.): Badisches Städtebuch. Band IV 2. Stuttgart 1959 (Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages)
- Nemo Ad Desideratissimas (dt.: Niemand kommt zu der heißersehnten Vermählung; Hochzeitspredigt von Anton Praetorius), 15. Iunii 1613, Lancellotus Heidelberg. (Von diesem Werk gibt es weltweit nur noch ein Exemplar. Das lateinische Gedicht liegt jetzt von Burghard Schmanck übersetzt vor im Buch von Hartmut Hegeler, "Anton Praetorius und das 1. Große Fass von Heidelberg", Unna, 2003, S. 51-59.
Weblinks
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