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Der oder das Weingummi ist wie der Fruchtgummi ein aus den Hauptbestandteilen Zucker, Glukosesirup, Gelatine, Geschmackstoffen, Wasser, Säuerungsmittel, Farbstoffen und Aromastoffe hergestellter weicher und gummiartiger Gummibonbon. Die gummiartige Konsistenz wird durch Gelatine, Pektine, Stärke oder Agar-Agar erreicht.

Die Verwendung von Säuerungsmittel dient neben der Haltbarmachung und der geschmacklichen Aufwertung auch der Unterscheidung zum Fruchtgummi. Für Fruchtgummis werden Fruchtsäuren (Zitronensäure) oder Milchsäuren verwendet, für Weingummis meist Weinsäure (E 334). In hochwertigem Weingummi ist, entgegen weitverbreiteten Vorurteilen, in der Tat Wein enthalten.

Englisches Weingummi


In Deutschland werden unter der Bezeichnung "Wine Gums" auch Fruchtgummis vertrieben. Der Name rührt daher, dass der „subtile“ Fruchtgeschmack von dem Erfinder (der Londoner Charles Gordon Maynard) 1909 mit den Genuss eines Weines verglichen wurde.

Dieser Marketingtrick führte beinahe dazu, dass Maynard von seinem Vater, einem Antialkoholiker, entlassen wurde, bevor er das Missverständnis klären konnte.

Weingummi.jpg

Siehe auch: Gummibärchen, Kaugummi, Süßware

Weblinks


Zuckerwaren (PDF, 1,1MB) Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.

Süßwaren | Wein

Vingummi | Wine gum | Vingummi

 

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