| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
| Wappen Weisswasser.PNG | Karte_Weißwasser_in_Deutschland.png | |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Niederschlesischer Oberlausitzkreis | |
| Geografische Lage: | ||
| Höhe: | 140 m ü. NN | |
| Fläche: | 63,60 km² | |
| Einwohner: | 21.728 (31. August 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 342 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 02943 | |
| Vorwahl: | 03576 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOL (bis 1994: WSW) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 84 470 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Marktplatz 02943 Weißwasser | |
| Website: | www.weisswasser.de | |
| Politik | ||
| Oberbürgermeister: | Hartwig Rauh (parteilos) | |
| Bürgermeister: | Ronald Krause (SPD) | |
Weißwasser, sorb. Běła Woda, ist eine Große Kreisstadt in der sächsischen Oberlausitz. Der Ort wurde 1552 erstmalig erwähnt, erhielt 1935 das Stadtrecht und hat heute rund 22.000 Einwohner.
Weißwasser ist die größte Stadt des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Das Wahrzeichen ist der Wasserturm nahe der Schwimmhalle. 2005 war Weißwasser Gastgeberstadt des Tages der Sachsen nach dem Slogan „Wer Weißwasser kennt, der weiß was er kennt!“
Am 8. Juni 1552 wurde Weißwasser erstmalig im Besitzverzeichnis (Urbarium) der Standesherrschaft Muskau erwähnt. Das Stadtrecht erhielt der Ort jedoch erst am 28. August 1935. Nach der Besetzung durch die Rote Armee am 19. April 1945 war die Stadt zu 40 % zerstört. Von 1952 bis 1994 war Weißwasser Kreissitz des gleichnamigen Landkreises.
Weißwasser war im 19. und 20. Jahrhundert als Glasmacherstadt bekannt. Während dieser Jahrhundertwende war das Dorf das europäische Glaszentrum. Große Bedeutung erlangte die Produktion von Glaskolben für Glühlampen (z.B. Osram). Nach der politischen Wende in der DDR mussten die meisten Glasbetriebe schließen, heute ist nur noch ein kleiner Rest geblieben. Durch diesen Wandel erfolgte ein drastischer Bevölkerungsrückgang. So zählte man Anfang der 90er Jahre noch 39.000 Einwohner.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Am 13. Juni 2004 wurde in Weißwasser der neue Stadtrat gewählt.
Die Wahlbeteiligung lag, von 18.653 Wahlberechtigten, bei 29,36 %.
Das Wappen wurde am 31. Januar 1927 bewilligt. Die zwei grünen Gläser symbolisieren die Glasindustrie in der Stadt, während der DDR-Zeit setzte sie sich als größte im Land durch. Die Werkzeuge des Bergmannes weisen auf den Braunkohleabbau nahe der Stadt hin. Die Farben Blau und Gelb sind die traditionellen Farben der Oberlausitz. Im unteren Teil sind weiße Wellen zu sehen, ein Hinweis auf den Stadtnamen.
Besonders erfolgreich war der örtliche Eishockeyverein Eissport Weißwasser, der als SG Dynamo Weißwasser häufigster Deutscher Meister in der Oberliga der DDR wurde.
Auf der Schiene ist Weißwasser von Cottbus und Spremberg (nördlich), sowie Zittau und Görlitz (südlich) erreichbar. Der aktuelle Fahrplan (2006) bietet einen durchgehenden Stundentakt und wird von der Lausitzbahn betrieben. Früher war geplant eine Bahnverbindung zwischen Bautzen und Weißwasser aufzubauen. Ein Vorhaben welches über Jahrzehnte lang diskutiert und nie realisiert wurde. Des weiteren gab es die Bahnstrecken Weißwasser - Forst - Guben und die Bahnlinie in Richtung Bad Muskau, die bis Mitte der 90er Jahre noch mit Gütern befahren wurde.
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