| Weißstorch | ||||||||||
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| Ciconia ciconia (aka).jpg | ||||||||||
| : | Vögel (Aves) |
| : | Schreitvögel (Ciconiiformes) |
| : | Störche (Ciconiidae) |
| : | Eigentliche Störche (Ciconia) |
| : | Weißstorch |
Da die Stimme des Weißstorchs nur schwach ausgeprägt ist, verständigt er sich durch Klappern mit dem Schnabel. Deshalb wird er auch Klapperstorch genannt. Vor allem sein Balzritual geht mit ausgiebigem gemeinsamem Schnabelklappern einher.
1934, bei der ersten Storchenzählung, gab es etwa 9.000 Storchenpaare auf den Gebiet des heutigen Deutschland, 1959 gab es etwa 4.800 Storchenpaare, in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde mit etwas weniger als 3.000 Paaren ein Tiefststand erreicht. Zu Beginn des dritten Jahrtausends gibt es in Deutschland wieder etwa 4.500 Storchenpaare, wobei aber in der amtlichen Statistik einige hundert Paare nicht gezählt werden, weil sie vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Etwa 90 Prozent der Störche in Deutschland nisten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
In der Schweiz gab es um 1900 etwa 140 Brutpaare. Der Bestand nahm aber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr ab, so dass 1950 keine Störche mehr in der Schweiz brüteten. Durch Auswilderung und Schutz ist der Bestand heute (2004) jedoch wieder auf etwa 200 Paare angestiegen.
In Österreich finden sich die größten Brutbestände im Burgenland und im Marchfeld entlang der Donau. Erst in den letzten Jahrzehnten bemüht man sich die Brutbestände zu sichern, die durch die sinkende Zahl an Wiesen gefährdet sind. Speziell im Marchfeld kehren die Störche wieder auf Nistplätze auf Bäumen in freier Natur zurück, während sie im Burgenland Nester auf Hausdächern zum Ortsbild vieler Orte gehören. Die erste Bestandserhebung wurde 1934 durchgeführt und ergab 77 Brutpaare, während es 1962 393 waren.
Seit Mitte der 1980er Jahre steigt der Bestand an Weißstörchen in den allermeisten Gebieten Europas. Einige Gebiete, aus denen der Weißstroch verschwunden war, konnten, teilweise unter Mithilfe des Menschen, neu besiedelt werden. Die Zahlen des Internationalen Weißstorch-Zensus 2004/05 werden bislang vom NABU Institut für Vogelschutz Bergenhusen zurückgehalten, aber offensichtlich ist der Bestand, wie schon bei der Zählung 1994/95 ersichtlich wurde, weiter stark gestiegen. Die Gründe, warum die Ergebnisse der Zählung zurückgehalten werden, sind unklar.
Die Legende vom Storch, der die Kinder bringt, fußt wahrscheinlich auf altem Heilwissen und bezieht sich nicht auf den Schreitvogel, sondern auf das Heilkraut Storchschnabel (Geranium robertianum L.). Ein Tee aus dem Kraut, täglich von beiden Eltern kalt zu trinken, soll bisher versagten Kinderwunsch erfüllen (Rudolf Breuß, in "Krebs, Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilbar". Bludenz, Eigenverlag).
Die beschriebene Wirkung könnte unter anderem auf einem Östrogen-ähnlichen Inhaltsstoff beruhen, durch den bei gleichzeitigem Genuss des Tees der Hormonspiegel der Beteiligten harmonisiert wird.
Бял щъркел | Čáp bílý | Hvid stork | White Stork | Blanka cikonio | Kattohaikara | Cigogne blanche | Earrebarre | חסידה לבנה | シュバシコウ | Witte stork | Baltasis gandras | Baltais stārķis | Ooievaar | Bocian biały | Vit stork
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