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Weißenkirchen in der Wachau ist eine Marktgemeinde mit 1.494 Einwohnern im
Bezirk Krems-Land in
Niederösterreich.
Geografie
Weißenkirchen in der Wachau liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 23,28 Quadratkilometer. 63,06 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Joching, St. Michael, Wösendorf in der Wachau und Weißenkirchen in der Wachau.
Geschichte
Um
830 wird das linke Donauufer von erstmals als "Wahowa" (Wachau) bezeichnet.
Bereits
1258 wurde der Ort in einer Urkunde des Albero von
Kuenring als
Liechtenchyrchen bezeichnet.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1494 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1563 Einwohner, 1981 1601 und im Jahr 1971 1672 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Dipl.Ing. Anton Bodenstein, Amtsleiter Alois Huber.
Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung:
ÖVP 13, SPÖ 5, FPÖ 1.
(Stand 2005)
Bauwerke
Der Ort wird dominiert von der mächtigen gotischen Wehrkirche aus dem 14. Jhdt., die auch namensgebend ist und deren mächtiger Turm
1531 zum Schutz gegen die Türken erbaut wurde. Sehenswert ist auch der prächtige aus der
Renaissance stammende Teisenhoferhof (Fertigstellung 1542), der heute auch das Wachaumuseum, eine Außenstelle des
NÖ. Landesmuseums, und das Weinbaumuseum beherbergt, sowie die an der Donau gelegenen drei Salzstadeln aus dem 17. Jahrhundert, die zu früheren Zeiten das nahegelegene nördliche Waldviertel mit dem "weißen Gold" (=Salz) versorgt haben.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 72, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 196. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 702. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,06 Prozent.
Weinbau
Weißenkirchen ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Weinbauorte der
Wachau nördlich der Donau. Zu den besten und bekanntesten
Rieslinglagen gehören die Rieden
Achleiten,
Klaus und
Steinriegl.
Die älteste der urkundlich erwähnten Rieden (aus dem 13. Jahrhundert) heißt "Ritzling" aus dessen Namen sich angeblich die Rebsorte "Riesling" ableitet.
Sonstiges
Bekannt ist Weißenkirchen auch durch den hier gedrehten Film
Hofrat Geiger mit
Waltraud Haas und
Peter Weck
Weblinks
- http://www.weissenkirchen.at
Ort in Niederösterreich
Weißenkirchen in der Wachau