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LandCruiserInThorsmoerk.jpg]] Wattiefe bezeichnet die maximale Gewässertiefe, durch die ein Fahrzeug fahren (waten) kann.

Sie hängt von vielen Faktoren ab, darunter:

  • Höhe der Luftansaugung des Motors
  • Höhe der Lichtmaschine und der Zündung am Motor sowie Dichtheit der Elektrik
  • Höhe der Aggregat-Entlüftungen des Fahrzeugs (Achsen, Getriebe etc.)
  • Abdichtung des Fahrzeugs (Innenraum), usw.

PKWs können in Abhängigkeit von diesen Punkten meist Gewässer von etwa 400 mm Tiefe durchfahren. Geländewagen können häufig für größere Tiefen ausgerüstet werden.

Hauptproblem bei der Durchquerung von Gewässern ist neben einer zu erkundenden Maximaltiefe meist der unbekannte Untergrund. Er kann zum Einsinken des Fahrzeuges führen, unerkannte Hindernisse oder Unebenheiten enthalten und so zum Steckenbleiben führen. Auch die Strömung kann schon bei geringen Geschwindigkeiten und geringen Wassertiefen Fahrzeuge wegspülen oder in Bereiche versetzen, die die Wattiefe überschreiten. Der Auftrieb verinngert darüberhinaus die Bodenhaftung und somit die Traktion. Treibgut stellt eine weitere Gefahrenquelle dar.

Militärische Fahrzeuge besitzen häufig eine Wattiefe von 0,5 bis 1,5 Metern. Einige nicht schwimmfähige Panzermodelle, die mit Schnorcheln ausgerüstet werden können, sind in der Lage auch noch tiefere Gewässer zu durchfahren, bei denen das Fahrzeug vollständig unter der Wasseroberfläche verschwindet. Dies wird dann als Tiefwaten bezeichnet.

Siehe auch:

  • Furt (Stelle, an der Gewässer mit Fahrzeugen durchquert werden können)

Kraftfahrzeugtechnik

 

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