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Als Watt bezeichnet man den bei Niedrigwasser trockenfallenden Boden der Gezeitenküste eines Wattenmeeres. Dieser wird durch die Gezeiten zweimal täglich überflutet und fällt auch zweimal wieder trocken. Das Watt der Nordsee gilt als Prototyp der Watten. Es bildete sich in der Nacheiszeit als 10-20 m mächtiger Sedimentkörper aus Sand und Schlick in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen. Dieser lagert älteren Glazialsedimentschichten auf.
Charakteristische Einzelformen des Watts sind die Priele. In der Gezeitenzone tropischer Küsten dominieren oft Mangrovenwälder, es gibt aber auch in den Tropen offene Wattflächen.
Durch Landgewinnungsmaßnahmen kann aus dem Watt die Marsch entstehen.
Watet man durch das trockengefallene Watt, so merkt man schnell, dass es Bereiche unterschiedlichen Sediments gibt. Über einige Flächen kann man bequem gehen, in den anderen sinkt man bis zu den Knöcheln oder tiefer ein. Man unterscheidet zwischen den folgenden Arten des Watts:
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"Watt (Küste)".
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