Ein Wasserstoffantrieb nutzt Wasserstoff als Treibstoff. Im Wesentlichen lassen sich zwei Konzepte unterscheiden:
Es wird immer wieder behauptet dass die "Abgase" reiner Wasserdampf wären, dies stimmt beim Einsatz in Verbrennungskraftmaschinen nicht, da bei hohen Temperaturen im Brennraum Stickstoffmonoxide aus dem Stickstoff der Luft entstehen. Bei den mit Wasserstoff möglichen hohen Luftüberschüssen entsteht jedoch weit weniger Stickoxid als bei anderen Kraftstoffen.
Ein Problem bei der Verwendung von Wasserstoff für den Antrieb von Fahrzeugen stellt die Speicherung dar. Zur Zeit sind zwei Systeme technisch verfügbar: Die Speicherung von flüssigem Wasserstoff bei tiefen Temperaturen (20 Kelvin) oder die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff unter hohem Druck. Beide Konzepte befinden sich in der Erprobung in Fahrzeugen. Konzepte, die noch einen höheren Entwicklungsbedarf haben, sind die Speicherung in Metallhydrid-Speichern oder in Nanotubes.
Viele Experten meinen, dass Wasserstoff anstelle von Strom der sekundäre Energieträger der Zukunft sein könnte, da bei Verwendung geeigneter Energiequellen zur Wasserstofferzeugung eine Nutzung ohne Freisetzung von CO2 möglich ist. Für eine gute Ökobilanz ist es daher notwendig, dass die eingesetzte Energie aus nachhaltigen Quellen stammt. Der Naturflächenverbrauch nachhaltiger Quellen könnte die Kernkraft als CO2-neutrale Primärenergiequelle in Zukunft wieder mehr in den Vordergrund rücken, allerdings müsste Kernenergie dann stärker subventioniert werden, weil Wasserstoff aus Biomasse billiger als Wasserstoff aus Kernenergie wäre.
Eine Kleinserie wasserstoffbetriebener Busse wurde von der DaimlerChrysler-Tochter EvoBus gebaut und zur Erprobung an Großstädte in aller Welt zur Verfügung gestellt. Da es sich hierbei um Stadtbusse handelt, entfällt das Problem des fehlenden Tankstellennetzes. In der Stadt ist nur eine Tankstelle auf dem Betriebshof des Busbetreibers nötig. 2004 wurden wasserstoffgetriebene Busse in einem gemeinsamen Projekt von DaimlerChrysler, Shell und dem isländischen Umweltministerium in Reykjavík erprobt.
Bereits im August 2004 hatte der TÜV-Rheinland das Wasserstoff-Fahrzeug Hysun3000 zugelassen.
In Hamburg sind seit 2004 drei durch Brennstoffzellen und Elektromotoren angetriebene Busse in der praktischen Erprobung, sechs weitere seit April 2006. Das Projekt der Hamburger Hochbahn AG heißt HH2.
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